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Markkleeberg Neuer Eigentümer will "exzellente Entwicklung" fortsetzen
Region Markkleeberg Neuer Eigentümer will "exzellente Entwicklung" fortsetzen
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13:53 19.05.2015
Die Sana-Vorstände Jens Schick, Michael Philippi und Thomas Lemke (v.l.) mit Stefanie Ludwig und Gerald Meder (r.). Quelle: André Kempner

Wie berichtet, werden die Kliniken Leipziger Land mit den Standorten Borna und Zwenkau - das Helios-Geriatriezentrum ausgenommen - zum 1. Januar von Sana übernommen.

"Die Kliniken des Leipziger Landes haben in den vergangenen Jahren eine exzellente Entwicklung hingelegt. Darauf wollen wir aufbauen", betonte Vorstandsvorsitzender Michael Philippi bei der Personalversammlung. Für die 86 Mitarbeiter in Zwenkau und die Patienten biete sein Unternehmen Planungssicherheit und die Garantie einer nachhaltigen Weiterentwicklung. Mit zwei Milliarden Jahresumsatz bei zwei Millionen Patienten und rund 30 000 Mitarbeitern in bislang 49 Kliniken ist Sana eine der größten privaten Klinikgruppen in Deutschland. Gesellschafter sind 31 private Krankenkassen. Die AG mit Sitz in München ist nicht börsennotiert.

"Ich gehe davon aus, dass wir von Ihnen einiges lernen können, wir aber auch einiges mitbringen werden", sagte Philippi. Dort, wo es sinnvoll erscheine, werde das anspruchsvolle und sehr breit gefächerte medizinische Angebot mittelfristig ausgebaut, fügte Finanzvorstand Thomas Lemke hinzu. Für die Ärzte und Pfleger ändere sich aber erst einmal nichts. "Sie müssen nur farblich umdenken. Das grüne H wird durch das blaue S ersetzt", so Philippi schmunzelnd.

HCM-Verfahrensbevollmächtigter Gerald Meder dankte den 30 im Gymnastiksaal anwesenden Mitarbeitern, "dass Sie die letzten zehn Monate durchgehalten haben und nicht von Bord gegangen sind". Immerhin müssten sie, nach dem kartellrechtlich bedingten Verkauf durch Helios binnen eines Jahres den zweiten Trägerwechsel über sich ergehen lassen. "Am Ende hat die Sana AG den Zuschlag erhalten, weil sie die notwendige fachliche und wirtschaftliche Stärke mitbringt. Die Region gewinnt einen verlässlichen und innovativen Partner", versicherte Meder. Stefanie Ludwig, Geschäftsführerin der Kliniken Leipziger Land, machte keinen Hehl daraus, dass sie froh ist, sich nach der nervenaufreibenden, und was das Geriatriezentrum betrifft, auch noch nicht vollständig abgeschlossenen Entflechtung von Helios, endlich wieder positiven Themen widmen zu können.

Chefarzt Jörg Fritzsch erklärte, dass er wie viele Kollegen sehr positiv gestimmt sei und fest an eine gute Zukunft mit Sana glaube. Philippi versprach, wie zuvor schon der Belegschaft in Borna, "einen geschmeidigen Übergang". Auch wenn der Tarifvertrag neu ausgehandelt werden müsse, brauche sich keiner Sorgen machen, dass er weniger verdiene.

"In den nächsten Wochen wird es jetzt darum gehen, die Integration in den Sana-Konzern vorzubereiten und vor Ort Gespräche mit Verantwortlichen und Partnern zu führen", kündigte Vorstand Jens Schick, zuständig für die Kliniken in Ostdeutschland, an. Bürgermeister Holger Schulz (CDU) nutzte gleich gestern die Möglichkeit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2014
Ulrike Witt

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