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Markkleeberg Neuer Manager, neuer Weg, neue Pläne: Pösna Park modernisiert weiter
Region Markkleeberg Neuer Manager, neuer Weg, neue Pläne: Pösna Park modernisiert weiter
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08:00 11.11.2016
Mut zur Lücke: Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch, hier mit dem neuen Centermanager Michael Schneider, ließ den Fußweg aus dem Norden zum Einkaufszentrum Pösna Park in einen alten Damm hineinschneiden. Quelle: André Kempner
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Grosspösna

Am Pösna Park gehen die Umbaumaßnahmen zur Modernisierung weiter. Und mit dem neuen Centermanager Michael Schneider hat jetzt ein alter Bekannter den Hut auf.

Grund: Die frühere Centerfirma Acrest wurde Anfang Oktober vom Immobilienvermarkter GLL übernommen, die Verwaltung der Objekte wurde neu aufgeteilt, der Pösna Park ging an die CMI. Dort hatte Schneider, der sechs Jahre das Paunsdorf Center geleitet hat, zuletzt Center in München und Grevenbroich betreut. Für ihn passt der Pösna Park gut: „Meine Familie sieht mich jetzt wieder öfter“, sagt er gut gelaunt. Schneider wohnt in Naunhof.

Auf gute Nachbarschaft setzt auch Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch. Sie und der Gemeinderat hatten sich immer für das Center stark gemacht, das in Großpösna und Umgebung die Nahversorgung übernimmt und rund 250 Arbeitsplätze schafft, und mit dem aktuellen genehmigten Vorhaben- und Erschließungsplan dem Besitzern den Weg frei gemacht, das Center maßvoll umzubauen.

Ein Teil sei die bessere fußläufige Anbindung an den Ort, so Lantzsch. Gen Westen sei das im Vorjahr geschehen. „Das war wichtig, weil von dort jetzt viele Senioren vom Betreuten Wohnen leichter herüberlaufen können", so Lantzsch. Gen Norden und damit zum Rittergut wurde der neue Fußweg vor einigen Wochen fertig. „Und gen Osten planen wir gerade in Zusammenhang mit dem neuen Wohngebiet für ältere Menschen“, erzählt sie. Aktuell sei zunächst vorgesehen, die dortige Bushaltestelle besser an den Park anzubinden.

Am Park selber löst die Centerverwaltung ein Versprechen des Umbauplanes ein und baut rund 4000 Quadratmeter der früheren, leerstehenden Baumarktfläche zurück. Neben dem Abriss dieser nördlichen Hallen werde auch an den Forderungen zum Bandschutzkonzept gearbeitet, so Schneider.

Er schaut voraus auf den Februar, wenn Ankermieter Kaufland seinen Umbau starten will. Die komplette Technik werde erneuert, das Sortiment überarbeitet und an den Standort angepasst. Und künftig würden die Kunden im Eingang nicht mehr von Socken begrüßt, sondern von einer attraktiven Frischeabteilung, schmunzelt er.

Noch wichtiger für Schneider: Großmieter Kaufland habe sich mit den Umbauplänen zum Standort Pösna Park bekannt. Das helfe ihm im Gespräch mit künftigen Neumietern, ist er sich sicher. Denn aktuell stünden im Pösna Park je nach Aufteilung bis zu acht Flächen in individuellen Größen vom großen Laden bis zur kleinen Boutique frei, erklärt er.

Mit lustigen Marketingaktionen warten derweil die Mieter auf. Modemacher AWG hat die Bürgermeisterin Lantzsch herausgefordert: Wenn es ihr gelinge, am Samstag, den 19 November, ab 14 Uhr 20 Bergmänner und 20 Wassersportler das Steigerlied und einen Segel-Schlager vor der Filiale singen zu lassen, gebe es eine Spende für die neue Kita. „Ich habe natürlich angenommen“, sagt Lantzsch.

Von Jörg ter Vehn

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