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Neuer Pylonbrücke über die B2 fehlt nur noch die nötige Spannung

Arbeiten laufen „wie geplant“ Neuer Pylonbrücke über die B2 fehlt nur noch die nötige Spannung

Sie wächst und wächst: War am Freitag nur ein hoher Pfeiler zu sehen, ist inzwischen das ganze blau-gelbe Pylon-Brückenbauwerk über der B 2 zu erkennen.

Die Pylonbrücke ist inzwischen als Bauwerk über die B2 gut zu erkennen. Bis zur nächsten Woche sollen nun die noch schlaffen Tragseile gespannt werden.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Sie wächst und wächst: War am Freitag nur ein hoher Pfeiler zu sehen, ist inzwischen das ganze blau-gelbe Pylon-Brückenbauwerk über der B 2 zu erkennen.

Tag und Nacht sei am Wochenende gearbeitet worden, erzählte am Montag Nicole Wernicke vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) und erklärte: „Es läuft alles, wie geplant.“ Nach gegenwärtigem Stand könne am Donnerstagmorgen zum Berufsverkehr die B2 auf jeweils einer Fahrspur wieder geöffnet sein.

Am Wochenende wurden die beiden Fahrbahnteile eingehoben und verschweißt, zudem weitere Seile am Pylonkopf eingehangen. Am Montag waren bereits alle acht gut sichtbar angebracht. Am Nachmittag sollten sie in die jeweiligen Verankerungen eingefädelt werden. Ab dem heutigen Dienstag ist geplant, sie nach und nach zu spannen, bis sie die Last der Fahrbahnteile tragen. Ein komplizierter Vorgang, mit dessen Ende erst in der nächsten Woche gerechnet wird.

Die Fahrbahn selbst werde erst später hergestellt, korrigierte Wernicke frühere Angaben. So werde voraussichtlich erst im August der Überbau gegossen, der eigentliche Fahrbahnbelag in mehreren Schichten dann noch später hergestellt.

Das Lasuv hatte die lange Vollsperrung unter anderem mit den Arbeiten an der Fahrbahn begründet. So waren noch am Montag Schweißarbeiten am Stoß der beiden Fahrbahnhauptteile geplant, anschließend folgten Korrosionsschutzmaßnahmen an der Stelle. Weil bei diesen Arbeiten zum Beispiel immer mal etwas herunterfallen kann, dürften unter der Baustelle noch keine Fahrzeuge hindurchfahren, hieß es unter anderem. Zudem benötigten auch am Montag noch gleich mehrere Autokrane die Bundesstraßenfahrbahnen als Aufstellfläche.

Einspurig befahrbar sein soll der Baustellenbereich voraussichtlich bis zur nächste Woche. Erst ab dem 26. Juli, also ab Dienstag in der kommenden Woche, würden jeweils wieder zwei Fahrbahnen pro Richtung freigegeben, so Wernicke.

Die restlichen Arbeiten an der Baumaßnahme ziehen sich bis zum Frühjahr nächsten Jahres. Wie berichtet, soll die Pylonbrücke ab Mai durch den Tagebau verloren gegangene Wege ersetzen und für Fuß- und Radfahrer eine Verbindung zwischen Markkleeberg-Gaschwitz, der S-Bahn-Station, dem Cospudener See mit dem Markkleeberger und dem Störmthaler See jenseits der B 2 ermöglichen.

Von Jörg ter Vehn

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