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Markkleeberg Neues Oberholzhaus bis April ausgebucht
Region Markkleeberg Neues Oberholzhaus bis April ausgebucht
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11:00 05.10.2017
Ausgebucht bis zum Frühjahr: Das neue waldpädagogische Zentrum Oberholzhaus in Großpösna hat einen bemerkenswerten Start hingelegt. Quelle: Andre Kempner
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Grosspösna

Seit August finden im neuen waldpädagogischen Zentrum des Forstbezirkes Leipzig im Oberholz Veranstaltungen statt. Die sind so gut angelaufen, dass das Oberholzhaus inzwischen bis zum April nächsten Jahres ausgebucht ist.

„Wir sind aus dem Stand heraus super gestartet“, freut sich Forstdirektor Andreas Padberg über den bisherigen Erfolg. Dahinter steckt jedoch viel Arbeit und System. So habe der Forstbezirk zwar vier eigene Mitarbeiter mit einem Waldpädagogik-Zertifikat, erklärt Padberg. Für die Startphase des Oberholzhauses habe er über eine Ausschreibung aber einen Werkvertrag mit der Forstwissenschaftlerin und Waldpädagogin Katja Schreiber aus Tharandt abgeschlossen, die zunächst einmal die Kurse erarbeiten soll und beauftragt sei, sie zu testen, anzupassen und weiterzuentwickeln. Der Vertrag laufe zunächst für drei Jahre, erklärt der Forstbezirks-Chef.

„Der Wald mit seinen Schichten“ sei aktuell der Renner unter den Programmen für Schüler. Ein Grund sei sicher auch, dass der Inhalt genau auf den Lehrplan an den Schulen abgestimmt sei, ein Ausflug zum Oberholzhaus damit den Unterricht ideal ergänze, so Padberg. Bei der Ausarbeitung des Programmes sei aber generell auf die Lehrpläne an den Schulen geachtet worden und dass die Veranstaltungen dort hineinpassen. Die entsprechende Lehrplanrelevanz sei im Programm- und Anmeldeheft, das in den Sommerferien an die Schulen ging, für jeden Lehrer klar ausgewiesen.

Hier entdecken Kinder der Lebenswelt Schule Zwenkau den Wald. Quelle: Nele Saalbach

Die meisten Veranstaltungen gebe es momentan noch für Kinder und Jugendliche. Aber auch für Familien- und Erwachsene solle es Bildungsangebote im Oberholzhaus geben. Erarbeitet werde aktuell zum Beispiel eine GPS-Schatzsuche, die ab Februar starte. Im Frühjahr sei zudem eine große Informationsveranstaltung für jedermann zu Waschbären und was man dagegen tun könne, geplant.

In der momentanen Erarbeitungs- und Test-Phase des Programmes im Oberholzhaus sei ihm Qualität wichtiger als Quantität, erzählt Padberg. Von August bis zum Jahresende seien rund 40 Veranstaltungen fest geplant, drei Veranstaltungen pro Woche seien aktuell die Obergrenze. Dadurch habe es gerade in den Monaten September und Oktober mehr Anfragen gegeben, als Plätze in Programmen zur Verfügung standen.

Im nächsten Programmheft, das Anfang 2018 geplant sei, sollten dann auch die Partner bei der Umweltbildung im Oberholzhaus wie die Stiftung Wald für Sachsen, der Botanische Garten Oberholz oder das Arboretum intensiver eingebunden werden, meint er.

Mit einigen von ihnen ringt Padberg gerade darum, dass die nahe Bahnlinie Leipzig-Geithain gerade morgens mehr Züge im Bahnhof Oberholz halten lässt. Denn trotz des Haltepunktes nur drei Minuten entfernt vom Oberholzhaus nutzten viele Schulen aufwändige Busse, weil die Taktzeiten der Bahn nicht zu den Unterrichtszeiten passen.

Von Jörg ter Vehn

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