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Neues Schiff für 400 Personen bereits im Bau

Neues Schiff für 400 Personen bereits im Bau

Gut zehn Wochen nach der Schleuseneröffnung entwickeln sich die Fahrten vom Markkleeberger zum Störmthaler See und zurück zum Publikumsmagneten. Wegen der insgesamt guten Entwicklung lässt Reeder Wilfried Meyer jetzt ein großes Fahrgastschiff mit 400 Plätzen bauen.

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Viermal pro Woche legt die MS Wachau derzeit zur Schleusenfahrt Richtung Störmthaler See ab, den Rest der Woche geht es täglich immer zur vollen Stunde an der Seepromenade los zur einstündigen Rundfahrt.r

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Es soll 2014 in den Markkleeberger See stechen.

Montags, mittwochs und freitags wird es eng auf der MS Wachau. Dann startet das Fahrgastschiff um 11 Uhr von der Seepromenade zur Schleusenfahrt Richtung Störmthaler See. Auch gestern Vormittag bildeten sich wieder lange Schlangen, wollten mehr Ausflügler mit, als auf das im Vorjahr in Dienst gestellte Fahrgastschiff passen.

Gut zehn Wochen nach der Schleuseneröffnung sind es vor allem die langen Fahrten zum Nachbarsee, die die Gäste wünschen. "Die Besucher fragen gezielt nach der Schleusenfahrt", erzählt Stephan Mann, der an der Seepromenade die Tickets verkauft und Buchungen entgegennimmt. Wegen der großen Nachfrage gebe es zum Beispiel im Juli schon extra Abendfahrten zum benachbarten See. Regulär kann auch sonn- und feiertags ab 16 Uhr die Tour gebucht werden.

Täglich ab 11 Uhr, sonntags ab 10 Uhr, zieht die MS Wachau in der Hauptsaison bis 6. Oktober von der Seepromenade aus ihre Bahnen. "Ob zwei oder hundert Mann - wir fahren immer", gibt Mann das Credo seines Chefs wieder. "Die Leute sollen wissen, dass wir täglich fahren." Und immer zur halben Stunde werde in der Auenhainer Bucht am Kanupark gestoppt.

Bis zu 130 Plätze, darunter 70 unter Deck klimatisiert, hat die MS Wachau. Über Auslastungszahlen schweigt Reeder Wilfried Meyer. Gleichwohl lägen sie nah an seiner Kalkulation, sagt er. Die Schifffahrt auf einem See neu zu etablieren, dauere seine Zeit. "Da muss man schon einen langen Atem und ein paar Reserven haben." Über seinen Stammbetrieb am Edersee nahe Kassel könne er glücklicherweise einiges abfangen. Wie berichtet, ist Meyer zudem am Ratzeburger See tätig.

Derzeit könne er auch noch keine Werbung machen. Denn sobald sich eine größere Gruppe auf dem Schiff einfinde, werde es für den Rest und etwaige reguläre Gäste schon wieder eng. Das werde sich ändern, sobald in nächsten Frühjahr das große Schiff auf dem See eintrifft. "Es ist schon in Bau", sagt Meyer. Rund 400 Fahrgäste würden es bequem haben auf dem neuen Dampfer, der über den Markkleeberger See schippen soll. "Durch die Schleuse passt dieses Schiff auf keinen Fall", schmunzelt Meyer. Wie berichtet, hatte er vor dem Bau der MS Wachau Maß genommen und das Schiff mit 21,45 Meter Länge und 4,85 Meter Breite genau an die Schleuse angepasst.

Das neue Schiff werde wieder ein Frontlader wie die MS Wachau. Das behindertengerechte System habe sich am See bewährt, meint Meyer. Durch den stufenfreien Zugang über die Bugklappe sei es auch möglich, bei dem neuen Schiff sogar ein Auto auf der Frontpartie mitzunehmen. Meyer denkt dabei etwa an die Präsentation neuer Fahrzeuge - wie schon am Edersee geschehen, "Schließlich haben wir in Leipzig zum Beispiel Porsche und BMW", sagt er. Außerdem biete das neue Schiff verschiedene voneinander abtrennbare Räumlichkeiten, die separat zu buchen sind.

Dass der Markkleeberger See für ein so großes Schiff eventuell zu klein ist, glaubt Meyer nicht. Er habe noch einige Ideen in seinem Köcher, könne sich zum Beispiel noch zwei weitere Haltepunkte gut vorstellen. Für den Störmthaler See sei das neue Schiff nicht gedacht. Auf den solle zwar auch mal ein größeres Boot, "aber dort ist die Infrastruktur noch nicht so weit", so der Reeder.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2013

Jörg ter Vehn

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