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Neues Team im JBZ Gaschwitz will den Nerv der Jugendlichen treffen

Neues Team im JBZ Gaschwitz will den Nerv der Jugendlichen treffen

Maria Fischer und Dominic Müller sind die neuen Sozialarbeiter im Jugendbegegnungszentrum Gaschwitz. Das wird am Sonnabend nach sechs Wochen Pause unter der Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerks Chemnitz neu eröffnet.

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Ab Sonnabend stehen die beiden Sozialarbeiter Marie Fischer und Dominic Müller den Jugendlichen im JBZ Gaschwitz den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Und die beiden Leiter haben zukünftig viel vor mit den jugendlichen Besuchern.

"Wir wollen zum Beispiel Gemüse selbst anbauen und Kochkurse anbieten", erzählt Müller. Kreative Köpfe können hingegen die Räume noch mit Graffiti gestalten oder einen Fotokurs belegen. Für sportliche Jugendliche hingegen soll Fußball, Tanz oder Zirkus auf dem Programm stehen. Für Müller und Fischer besteht die Herausforderung in den kommenden Wochen vor allem darin, Aktionen so reizvoll zu machen, dass sie auch genutzt werden. "Wir müssen sehen, was sich die Kinder und Jugendlichen wünschen und darauf reagieren", erklärt Fischer. Denn eine solche Einrichtung werde dann gut genutzt, wenn die Besucher mit entscheiden könnten, was angeboten wird. "Wir müssen also den Nerv der Jugendlichen treffen."

Sowohl die 24-jährige Fischer als auch der 27-jährige Müller haben bereits einiges an Erfahrung in der Jugendarbeit gesammelt. In Nordhausen lebte Fischer in einer Wohngruppe für straffällige Jugendliche, die helfen sollte, die Untersuchungshaft zu vermeiden. Die offene Jugendarbeit wie jetzt im JBZ, das am Sonnabend den Namen P12 bekommen wird, ist hingegen ein neues Aufgabengebiet. "Hier geht es zwanglos zu, die Herausforderung besteht darin, die Jugendlichen für neue Aufgaben und Projekte zu motivieren." Denn gerade verschiedene Projekte deckten Stärken auf, von denen die jungen Menschen vielleicht noch nichts wussten. Fischer und Müller stehen den Besuchern auch zur Seite, wenn es darum geht, bei Hausaufgaben zu helfen oder Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen.

Müller kennt die offene Jugendarbeit bereits aus Studienzeiten. Außerdem arbeitete er unter anderem als Streetworker in Dresden und in der Suchtprävention. Die könnte auch zukünftig im JBZ eine Rolle spielen. "Wir wollen gerne einen Medienraum einrichten, dann könnten wir mit den Jugendlichen beispielsweise über den Umgang mit sozialen Netzwerken sprechen", betont er. Der 27-Jährige könne sich auch gut vorstellen, Eltern zu dem Thema zu beraten, wenn Interesse bestünde. Denn gerade die Sucht nach Medien werde noch immer unterschätzt.

Eröffnet wird das P12 Sonnabend um 11 Uhr. Bis 15 Uhr haben dann alle die Möglichkeit, die neuen Räume zu sehen und die beiden Leiter kennen zu lernen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.03.2014
Julia Tonne

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