Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Nichts Neues aus Dresden

Nichts Neues aus Dresden

Der Verein Pro Agra-Park übt heftige Kritik am sächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP). Hintergrund ist eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Gisela Kallenbach (Bündnis 90/Die Grünen) zur Agra-Brücke.

Voriger Artikel
7-Seen-Wanderung 2012 – Als Helfer hinter die Kulissen schauen
Nächster Artikel
Gebündeltes Fachwissen vor Ort

Der Vorstand von Pro Agra-Park: Sebastian Bothe, Karsten Schütze, Brigitte Wiebelitz, Hans-Jürgen Quast, Dirk Seelemann und Claus Tennhardt (von links).

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Die Antwort des Ministers offenbare den fehlenden Willen, sich mit einer Alternative zum Ersatzneubau auseinanderzusetzen, erklärte Vereinsvorsitzender Karsten Schütze gestern in der Parkgaststätte.

Kallenbach hatte ihre Kleine Anfrage bereits Ende Januar gestellt. Vergangene Woche trudelten die Antworten ein. Und die gießen Öl ins Feuer der Brückengegner. Denn in Dresden bleibt alles beim Alten. „In Abstimmung mit dem Baulastträger, dem Bund, wurde eine Brückenlösung als Vorzugsvariante ausgewählt“, heißt es auf die Frage, welche Planverfahren zum Ersatz der Agra-Brücke in welcher Abfolge durchgeführt werden. Vorausgegangen sei im Rahmen der Vorplanung eine Variantenuntersuchung für den Ersatz des Brückenbauwerks. Auf dieser Grundlage solle ein Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion Leipzig beantragt werden.

Rein formal richtig, allerdings bleibe ein wesentliches Problem unerwähnt, betonte Schütze. „Das Straßenbauamt Leipzig will ein Planfeststellungsverfahren mit der Brücke als eine Sanierung im Bestand, das heißt ohne Lärmschutz, aber mit den Standards einer Autobahn.“ Dabei lägen für einen Autobahnabschnitt zwischen dem Kreuz A 72/A 38 und der Anschlussstelle Leipzig-Connewitz noch nicht einmal Pläne vor. „Zunächst ist zu klären, ob der Abschnitt wirklich als Autobahn ausgebaut werden muss“, so Schütze. Denn das hätte erhebliche Folgen für das Landschaftsschutzgebiet Leipziger Auwald, wie der aktuell ausliegende Entwurf des Landesentwicklungsplans 2012 belege. Dieser stufe ausgerechnet diesen Abschnitt in die Konfliktklasse I – sehr hohes Umweltrisiko – ein.

Den kompletten Beitrag finden Sie am 6. März in der Leipziger Volkszeitung auf Seite 21.

Ulrike Witt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Markkleeberg
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

23.09.2017 - 08:57 Uhr

Der Aufsteiger schafft den ersten Heimsieg in der Oberliga und klettert in das obere Tabellendrittel.

mehr