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Markkleeberg „Noch Sachen zu Ende bringen“
Region Markkleeberg „Noch Sachen zu Ende bringen“
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07:00 13.09.2017
Will zum vierten Mal in den Bundestag: Katharina Landgraf. Quelle: Kempner
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Markkleeberg

Katharina Landgraf aus Großstorkwitz bei Pegau kandidiert am 24. September als Direktkandidatin der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) im Bundestagswahlkreis 154 Leipzig-Land.

Sie saß 1990 schon im ersten vereinigten Bundestag, später im Landtag, im Kreistag, im Stadtrat von Pegau und ist seit 2005 durchgehend Mitglied des Bundestages: Katharina Landgraf repräsentiert wie keine zweite die CDU im Landkreis. Amtsmüde gibt sich die 63-jährige Ehefrau, Mutter von vier Kindern und Großmutter von acht Enkeln kein bisschen. Sie wolle eine vierte Amtsperiode, „weil es da noch Sachen gibt, die ich zu Ende bringen möchte“, sagt sie.

Und dann sprudeln die Pläne ganz detailliert nur so aus ihr heraus: Für den Hochwasserschutz an der Weißen Elster will sie mehr Staukapazitäten vor Pegau schaffen. Mit anderen betroffenen Bundestagsmitgliedern hat sie sogar eigens eine AG gegründet, um den Bund in das eigentliche Länderthema hineinzuziehen. Die Flüsse würden schließlich auch nicht an der Landesgrenze stoppen, fordert sie mehr Bundesengagement. Mit ersten Erfolgen: Es sei ein erstes, stetes Bundesprogramm geschaffen worden, sagt sie.

Die nunmehr geplanten Ortsumgehungen von Audiogast bei Pegau und Markranstädt, die sie maßgeblich mitanschob, will sie umgesetzt sehen.

Es müssten noch mehr Bahnlinien zu S-Bahn-Strecken mit mehr Zügen und kürzeren Takten hochgestuft werden, findet sie. Pegau-Zeitz, Grimma und Markranstädt nennt sie als Beispiele, will da dranbleiben. „Hartnäckigkeit ist eine meiner Stärken“, sagt sie über sich.

Der Erhalt und die Sicherung der vorhandenen Industrie- und Gewerbeparks wie in Böhlen-Lippendorf, Espenhain, Grimma, Wurzen oder Borna sei ein weiteres Ziel. Genauso müsse im ländlichen Raum aber auch die Infrastruktur verbessert werden, etwa die Hausarztversorgung oder die mit schnellem Internet. „Da muss in den nächsten zwei bis drei Jahren was passieren“, fordert sie energisch.

Für die Sanierung bedeutender Kulturdenkmäler wie etwa das Haus Rabe in Zwenkau will sie helfen, Bundesmittel zu organisieren. Landgraf kann da auf allerlei Erfolge wie etwa beim Schloss Wiederau verweisen und dazu ihr Netz an Kontakten gut nutzen.

Sehr am Herzen hängt ihr auch ein Landwirtschaftsthema wie die gesunde Ernährung. Das müsse für alle Generationen aufbereitet werden, findet sie. Landgraf schwebt eine Art „Deutsches Kochabzeichen“ vor, über das das Thema interessant gemacht und in aller Munde kommen könnte. Im Landkreis könne sie sich gut ein Modellprojekt dazu vorstellen, „erste Gespräche mit der Volkshochschule sind bereits gelaufen“, so Landgraf.

Energiemix mit Braunkohle, Solarenergie und Windkraft, Wohneigentumförderung, Nahverkehr – knapp ein Dutzend weiterer konkreter Pläne allein für den Kreis runden ihre Themen ab.

Von Jörg ter Vehn

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