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Markkleeberg Noch weniger Stellplätze für Badegäste in Gautzsch
Region Markkleeberg Noch weniger Stellplätze für Badegäste in Gautzsch
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16:26 19.05.2015
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos an heißen Badetagen in der Mehringstraße in Markkleeberg. Quelle: André Kempner

Autos dürfen dort nur noch in gekennzeichneten Parkbuchten abgestellt werden, andernfalls wird es richtig teuer. Mit den Markierungsarbeiten werde Donnerstag begonnen, die entsprechende Beschilderung bis Mitte nächster Woche ergänzt, so Rathaussprecher Daniel Kreusch.

Die Stadt reagiert damit auf Beschwerden von Anwohnern. "Vor allem an heißen Tagen strömen zahllose Badegäste an den Cospudener See. Viele kommen mit dem Auto und stellen dies in den strandnahen Seitenstraßen ab, oft ohne die einfachsten Regeln der Straßenverkehrsordnung zu beachten", erklärt Kreusch. So würden Hauseinfahrten rücksichtslos zugeparkt, Kreuzungen versperrt und Rettungswege abgeriegelt. Das Ordnungsamt gehe zwar schon gegen Verkehrsrowdys vor, schleppe in besonders schweren Fällen, zum Beispiel an Feuerwehraufstellflächen, sogar ab, ein Umdenken sei aber bislang nicht zu verzeichnen.

Im Sommer vergangenen Jahres war die Ausweisung einer Parkverbotszone schon einmal zwei Monate lang mit provisorischen Markierungen getestet worden. Zur Zufriedenheit vieler Anwohner, wie Kreusch betont. Im Rathaus seien damals viele positive Reaktionen eingegangen. Von der neuen, dauerhaften Parkordnung verspreche sich die Stadtverwaltung eine optimale Nutzung des Parkraumes, weniger Parksuchverkehr, einen besseren Verkehrsfluss und damit letztlich mehr Sicherheit, sagt Kreusch. Zudem habe das Ordnungsamt künftig mehr rechtliche Möglichkeiten, gegen Falschparker vorzugehen.

Wie der in diesen Tagen übervolle Aldi-Parkplatz an der Koburger Straße zeigt, sind die Badegäste durchaus erfinderisch. 15 Euro Strafe für eine Stunde Schwimmen im Cossi ist vielen wohl doch zu teuer. Bleiben fürs entspannte Baden noch Fahrrad und Bus. Die Linie 107 ab Connewitzer Kreuz und die 65 sind gute Alternativen, wie die Teilnehmer eines Mobilitätsforums im Markkleeberger Rathaus erst neulich feststellten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.07.2013

Ulrike Witt

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