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Markkleeberg Nördliche Magdeborner Halbinsel wird bis Mitte März neu erschlossen
Region Markkleeberg Nördliche Magdeborner Halbinsel wird bis Mitte März neu erschlossen
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16:11 16.02.2018
Der Norden der Magdeborner Halbinsel erhält neue Leitungen. Quelle: Kempner
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Grosspösna

Endspurt auf der Magdeborner Halbinsel: Die Erschließung des für die touristische Entwicklung am Störmthaler Sees wichtigen Areals im Norden soll bis Mitte März abgeschlossen sein.

Still ruht der Störmthaler See an diesen kalten sonnigen Tagen. Das wird nicht mehr lange so sein, denn schon zu Ostern ruft das Vineta-Bistro zum Saisonstart und zu regelmäßigen Fahrten zum schwimmenden Bauwerk auf dem See.

Umso wachsamer schaut Vineta-Betreiber Rüdiger Pusch derzeit auf die Baustelle rund um den ehemaligen Dispatcherturm. „Wir machen drei Kreuze, wenn die Erschließung fertig ist“, freut er sich. Dann sei der Betrieb nicht mehr abhängig von einer mehr als 20 Jahre alten, eher provisorischen Wasserleitung und auch die Abwässer müssten nicht mehr regelmäßig aus der abflusslosen Grube abgepumpt werden. „Das Wichtigste für uns ist aber die neue Telefonleitung“, sagt Pusch. Er hoffe, das Bistro dann endlich ans schnelle Internet und eine moderne Telefonanlage anschließen zu können. Allerdings hake es da noch etwas mit dem Netzbetreiber, sagt er.

Die Erschließung habe im vorigen Herbst begonnen, erzählt Großpösnas Bauamtsleiter Detlef Richter. Federführend seien dabei die beiden in dem Gebiet ansässigen Abwasserzweckverbande. Ab der Kreuzung der alten F95 mit der Hafenstraße runter zum Ferienresort Lagovida werde die nördliche Halbinsel neu erschlossen. Gelegt würden Abwasser, Wasser, Strom sowie ein Lehrrohr für die Telekommunikationsmedien. „Mitte März soll voraussichtlich die Maßnahme fertig sein“, erzählt Richter.

Auf der Magdeborner Halbinsel sind neben dem bestehenden Bistro noch weitere Tourismus- und Freizeit-Angebote vorgesehen. Wie berichtet, hat auch Vineta-Betreiber Rüdiger Pusch Pläne, will sein Areal nach und nach zum Wassersportzentrum ausbauen. Für dieses Jahr war zum Beispiel der Bau eines weiteren Anlegers geplant, an dem eine Firma auch Hausboote anbieten wollte (die LVZ berichtete). Bis zu 30 Liegeplätze seien vorgesehen, oder eben bis zu etwa 15 Hausboote, so Pusch. Darüberhinaus wolle er dort einen gut ausgebauten Bootsverleih ansiedeln, so seine Pläne. Die Tagebausanierer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) würden jedoch nicht reagieren, beschreibt er das Dilemma. Ähnlich ergehe es ihm mit dem Anleger seiner Fähre am Hafen von Lagovida. Dort gehe es um zwölf Quadratmeter Wasserfläche, für deren Nutzung er das Einverständnis der LMBV benötige. Die LMBV äußerte sich dazu bislang nicht.

Östlich der Halbinsel ist bereits das Ferienesort Lagovida entstanden. Es wächst derzeit um weitere Ferienhäuser. Im Anschluss an deren Fläche besitzt auch die Gemeinde noch Grundstücke, die ebenfalls für eine touristische Nutzung vorgesehen sind.

Von Jörg ter Vehn

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