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Nur jeder zweite 107-er Bus fährt bis Zwenkau

Nur jeder zweite 107-er Bus fährt bis Zwenkau

Mitte Dezember werden der City-Tunnel und das neue Mitteldeutsche S-Bahn-Netz in Betrieb genommen. Das hat Folgen für die Umlandgemeinden. Die Zwenkauer müssen künftig öfter am Markkleeberger Bahnhof umsteigen.

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Nach 15 Jahren werden die Leipziger Verkehrsbetriebe ihren Zwenkauer Bushof aufgeben. Ab 1. Januar 2014 ist die kreiseigene PVM Hausherr.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Nur noch jeder zweite 107-er Bus wird nach Zwenkau fahren. Veränderungen gibt es auch für die bisherige Expresslinie 100 nach Groitzsch.

"Die Buslinie 107 übernimmt mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember eine Verknüpfungsfunktion. Sie wird zusätzlich den Markkleeberger Bahnhof bedienen und das Umsteigen in die S-Bahn erleichtern", erklärt Andreas Kultscher, Geschäftsführer der Personenverkehrsgesellschaft Muldental mbH (PVM), die ab 2014 die Leobus-Linien im Landkreis Leipzig übernimmt (die LVZ berichtete). Was für die Markkleeberger, die ohnehin schon gute Verbindung nach Leipzig weiter verbessern wird, bedeutet für die Zwenkauer in erster Linie umsteigen. Seit Jahrzehnten fahren sie vom Connewitzer Kreuz bis nach Zwenkau, seit vergangenem Jahr sogar bis an den Stadthafen. Nun wird jeder zweite 107-er Bus nur noch zwischen Connewitzer Kreuz und Markkleeberg Bahnhof pendeln. "Zugegeben, das ist ein Wermutstropfen", sagt Kultscher.

Aber es gebe weit mehr Vorteile: Denn in Verbindung mit der Buslinie 100, die künftig zwischen Groitzsch und Markkleeberg pendelt, könne in beiden Richtungen ein durchgängiger Halbstundentakt zwischen Markkleeberg und Zwenkau angeboten werden. Nach Leipzig stünden die 107 und die S-Bahn zur Weiterfahrt bereit.

"Die Fahrzeit bleibt konstant beziehungsweise verkürzt sich sogar", sagt Kultscher. Bis zu zehn Minuten weniger bräuchten die Groitzscher nach Leipzig. "Da die 100 nicht mehr über die B 2 fahren wird, gibt es keine Staugefahr. Die insbesondere im Berufsverkehr üblichen Verzögerungen entfallen völlig", so Kultscher. Vielmehr werde das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs durch die Verknüpfung mit der S-Bahn im Landkreis Leipzig um ein Drittel von aktuell 35 Fahrtenpaaren pro Woche auf 48 steigen.

"Wenn alles klappt, wie sich das die Verkehrsplaner so vorstellen, könnte das neue Netz für die Zwenkauer wirklich von Vorteil sein", räumt der Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz (CDU) nach einem gemeinsamen Gespräch mit seinem Groitzscher Amtskollegen Maik Kunze beim PVM ein. Glücklich sei er mit der Lösung aber nicht. "Wir haben uns wirklich stark gemacht, dass die Zwenkauer und Groitzscher ihre gewohnten Buslinien 107 und 100 behalten können, aber die Entscheidung treffen nicht die Bürgermeister, sondern der Zweckverband Nahverkehrsraum Leipzig, der Mitteldeutsche Verkehrsverbund und der Landkreis", betont Schulz.

Der Rathauschef hat die Verantwortlichen, darunter auch Thomas Voigt, 2. Beigeordneter im Landkreis Leipzig, nach Zwenkau eingeladen. In der Stadtratssitzung Ende September sollen sie den Abgeordneten und den Bürgern die konkreten Fahrplanveränderungen und Hintergründe erläutern.

Voigt und Kultscher werden sicher auch Fragen zum Leobus-Betriebshof in Zwenkau zu beantworten haben. "Wie beschlossen, beauftragt der Landkreis zum 1. Januar sein Unternehmen PVM mit dem Linienverkehr. Wir übernehmen den Betriebshof komplett mit Mitarbeitern und Fuhrpark und bringen sogar noch acht neue Niederflurbusse mit", verspricht Kultscher. Details zum Betriebsübergang seien in den nächsten Wochen aber noch zu klären.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2013

Ulrike Witt

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