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Markkleeberg Nur noch jede zweite Linie 9 fährt bis Markkleeberg-West
Region Markkleeberg Nur noch jede zweite Linie 9 fährt bis Markkleeberg-West
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18:50 14.04.2010
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Markkleeberg

Die Waldbahn und deren Übergang am Equipagenweg sind seit Monaten in der Diskussion. Ganz anders die nur einen Kilometer entfernte Querung der Rathausstraße: Mit den Auswirkungen des Umleitungsverkehrs dort haben sich bislang nur wenige beschäftigt. Dabei nutzen die niveaugleiche Kreuzung schon heute Straßenbahn, Bus und Individualverkehr gemeinsam. Wer jetzt in den im Rathaus ausliegenden Erläuterungsbericht zum Planfeststellungsverfahren schaut, findet erstmals konkrete Aussagen.

„Durch die Umleitungsverkehre mit Ausnutzung der maximalen Streckenkapazität von sechs Zügen pro Stunde kommt es im Ergebnis einer Fahrplanstudie zu mittleren Schließzeiten von fünf Minuten je Zug“, heißt es auf Seite 109. Bei haltenden Zügen aus Richtung Leipzig-Plagwitz in Markkleeberg-Mitte und West erhöhe sich die Schließzeit jeweils auf etwa sieben Minuten. Somit sei die Schranke während der Bauzeit im Durchschnitt 36 von 60 Minuten geschlossen. Das erinnert ältere Markkleeberger an DDR-Zeiten, als die mechanische Vollschranke vom Volksmund den Namen Donnerbalken verpasst bekam und der Blick auf die Uhr über Warten oder einen Dauerlauf durch den Fußgängertunnel entschied.

Um den Verkehrsfluss dennoch aufrechtzuerhalten, und der Straßenbahn und ihren Nutzern einen stabilen Fahrplan zu garantieren, soll dieser von vornherein verändert werden. „Der heutige Zehnminutentakt der Linie 9 lässt sich für die Zeit des Umleitungsverkehrs nicht absichern. Daher bietet sich an, zwischen der Haltestelle Parkstraße und der Endstelle einen 20-Minutentakt einzurichten und jede zweite Straßenbahn an der Wendeschleife Parkstraße enden und beginnen zu lassen“, schlägt die Deutsche Bahn vor. Zudem soll „zur Reduzierung der Belegungszeit“ im eingleisigen Abschnitt die Haltestelle in Richtung Leipzig von der Rathausgalerie in die Friedrich-Ebert-Straße verlegt werden.

Frank Dietze, stellvertretender LVB-Pressesprecher, hat das Vorhaben bestätigt: „Durch die Deutsche Bahn werden gegenwärtig die Fahrpläne dahingehend überarbeitet, dass zumindest ein 20-Minutentakt bis Markkleeberg-West angeboten werden kann. Somit könnte die 9 weiter verkehren, wobei montags bis freitags im Tagesverkehr jeder zweite Wagenzug an der Gleisschleife Parkstraße einrücken würde.“ Allerdings sei die Abstimmung mit der Bahn noch nicht abgeschlossen. „Wir gehen aber davon aus, dass das Angebot wie vorgesehen realisiert werden kann.“

Ulrike Witt

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