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Markkleeberg Oberbürgermeister: Baukosten könnten noch mal steigen
Region Markkleeberg Oberbürgermeister: Baukosten könnten noch mal steigen
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15:42 02.03.2018
Bauleute, Vertreter der Stadt Markkleeberg, des DRK und Stadträte feierten gestern in Zöbigker Richtfest an der neuen Kita. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

In Zöbigker wurde am Montagmittag Richtfest für die Kita im Sonnenweg gefeiert. Bis März 2018 entsteht an der Ecke zur Schmiedestraße ein Neubau für insgesamt 130 Kinder.

„Trotz Sturmschäden, Starkregen und Vandalismus weht heute, fünf Monate nach dem Baustart, der Richtkranz über der Kita“, erklärte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) bei strahlendem Sonnenschein. Der war dem Projekt nicht immer beschieden. Wie berichtet, war es im Stadtrat wegen der Kostenexplosion von 2,6 auf 3,4 Millionen Euro höchst umstritten. Der Baustart im März drohte sogar zu platzen. Organisatorische Probleme mit dem Planungsbüro Station C 23, die hohen, selbst geschaffenen Anforderungen des Bebauungsplans „Caritas Kinder- und Jugenddorf“, die neue Energiesparverordnung und nicht zuletzt die mit dem Bauboom stetig steigenden Preise wurden als Gründe angeführt.

Dass die meisten Stadträte am Ende Ja sagten, war einzig der Not geschuldet. Denn Ende dieses Jahres laufen die Betriebsgenehmigungen des Landkreises für die Kita Purzelbaum in der Hauptstraße 15 und die Container-Krippe in der Raschwitzer Straße 35, beide in Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes Leipzig-Land, aus. Die Kita Sonnenweg soll beide ersetzen. Die 130 Plätze in Zöbigker seien daher auch schon weitestgehend belegt, hieß es gestern aus dem Rathaus.

Die neue, eingeschossige Kita hat einen kammartigen Grundriss mit drei Zinken. Im nördlich, an der Schmiedestraße gelegenen Haus A werden künftig 50 Kindergartenkinder in drei Gruppenräumen untergebracht, im Haus B und C jeweils 40 Krippenkinder. Zudem stünden 2600 Quadratmeter Außengelände sowie neun PKW- und ein Behindertenstellplatz zur Verfügung. „Der Grundriss ist mit dem Träger DRK abgestimmt und auf dessen pädagogisches Konzept zugeschnitten“, betonte der Oberbürgermeister.

Bei aller Freude schenkte Schütze auch einen Wermutstropfen ein: „Aktuell gehen wir noch von 3,4 Millionen Euro Baukosten aus. Es könnten am Ende aber auch 3,6 Millionen werden.“ Die hochwertige Ausstattung koste eben. Gebaut wird die Kita mit Fördermitteln aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2015-2018“ des Bundesfamilienministeriums, Zuschüssen vom Land Sachsen und dem Kreis sowie Eigenmitteln der Stadt.

Von Ulrike Witt

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