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Markkleeberg Oberbürgermeister: „Markkleeberg ist bei LED-Umstellung Vorreiter in Sachsen“
Region Markkleeberg Oberbürgermeister: „Markkleeberg ist bei LED-Umstellung Vorreiter in Sachsen“
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10:10 14.06.2016
Hoch hinaus: Stadtbeleuchter Thomas Kaplinski und Oberbürgermeister Karsten Schütze (rechts) schauen sich eine der neuen LED-Leuchten in Gaschwitz an. Quelle: Ulrike Witt
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Markkleeberg

„Andere Kommunen schalten die Straßenbeleuchtung aus, um zu sparen, Markkleeberg setzt auf moderne LED-Technik.“ Das verkündete Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) dieser Tage zufrieden bei einem Vor-Ort-Termin in der Hauptstraße in Gaschwitz.

Seit Anfang Juni werden dort zwischen dem Gemeindeamt und dem Ortsausgang Großdeuben sowie in Großstädteln zwischen der Zöbigkerstraße und der Seenallee insgesamt 51 neue LED-Leuchten vom Typ Philips Luma durch die Leipziger Firma HWE installiert. Die Kosten für die Umrüstung der beiden, zusammen etwa zweieinhalb Kilometer langen Abschnitte betragen laut Stadtbeleuchter Thomas Kaplinski rund 45 000 Euro. 60 Prozent davon würden durch die Sächsische Energieagentur Saena über die Klimaschutz-Richtlinie gefördert.

„Durch die neuen LED-Leuchten sinkt der Stromverbrauch enorm. Bei gleichbleibender Beleuchtungsklasse lassen sich durch die Umrüstung etwa 24 000 Kilowattstunden einsparen“, erklärte Kaplinski. Trotz der stetig gestiegenen Anzahl der Lichtpunkte in der Stadt liege der Verbrauch gleichbleibend bei einer Million Kilowattstunden pro Jahr und das mit sinkender Tendenz. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 gab es 2000 Lichtpunkte in Markkleeberg, heute sind es 3700.

„Ein dickes Lob für Thomas Kaplinski. Er kümmert sich vorbildlich um die Lichttechnik. Dank seines Engagements ist Markkleeberg bei der LED-Umstellung Vorreiter in Sachsen“, sagte Rathauschef Schütze. In der Großen Kreisstadt seien inzwischen 28 Prozent aller Lichtpunkte auf LED umgerüstet worden. Kaplinski betonte, dass im Zuge des grundhaften Straßenausbaus seit 2009 Neubauprojekte nur noch mit LED-Technik ausgestattet werden. „Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht?“, fügte er hinzu.

Markkleeberg sei die Kommune, die die Kinderkrankheiten der neuen Technik mit beseitigt hat. „Die Umstellung auf LED im Außenbereich ist eine besondere Liga. Das wird für viele Kommunen in den nächsten Jahren noch eine sehr große technische und kaufmännische Herausforderung“, sagte Kaplinski, der für die Planung und Realisierung aller Beleuchtungsprojekte in Markkleeberg verantwortlich ist.

Die nächsten stehen mit der Umrüstung der Mendelssohnstraße beziehungsweise der August-Bebel-Straße ab Koburger Straße in Richtung Mehringstraße und Teilen des Eulenbergs noch dieses Jahr an. „Ein Highlight wird Ende des Jahres mit Sicherheit die Beleuchtung der neuen Pylonenbrücke über die B 2/95“, so Kaplinski. 2017 seien weitere größere LED-Umrüstungen in der Hauptstraße ab Seenallee in nördliche Richtung, im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Seenallee sowie in der Seenallee zwischen Koburger und Städtelner Straße vorgesehen.

Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, würden zudem vier neue Straßenbeleuchtungszählerschränke aufgestellt und Ende Juni ein neuer Steuerrechner im Technischen Rathaus in Betrieb genommen. „Die Fernablesung und -kontrolle der Straßenbeleuchtung ist bei uns längst Standard“, sagte Kaplinski.

Von Ulrike Witt

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