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Markkleeberg Ohne Schnee kein Skispringen in Markkleeberg
Region Markkleeberg Ohne Schnee kein Skispringen in Markkleeberg
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10:53 06.02.2018
Daraus wird auch in diesem Winter nichts: Beim fünften Skispringen am Markkleeberger See 2014 hüpften Amateure über eine selbst gebaute Schanze. Quelle: Foto: André Kempner
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Markkleeberg

Wieder einmal wird aus dem kultigen Skispringen am Hang in Auenhain nichts: „Es liegt viel zu wenig Schnee“, sagte Susann Zehl vom Verein der Sportfreunde Neuseenland. Auch mit einer Schneekanone könne der Verein nicht ausreichend Weiß für eine richtige Sprungschanze herstellen. Zumal wegen der „risikoreichen Wetterprognosen“ kein Sponsor bereit sei, die hohen Kosten dafür zu übernehmen, so Zehl.

Bereits in den Vorjahren sagten die Veranstalter das Springen aus Mangel an Schnee ab. Zuletzt fand das Spaß-Springen im Jahr 2014 zum insgesamt fünften Mal statt. Zu besten Zeiten zog das Event tausende Besucher ans Ufer des Markkleeberger Sees. Das Publikum feuerte bei wärmendem Glühwein die Amateure an, die sich über die Schanze wagten. 2012 etwa kamen mehr als 8000 Schaulustige - bei fünf Grad minus.

Möglicherweise hüpfen aber im kommenden Jahr wieder mutige Skifahrer über eine selbst gebaute Schanze: Gerade mit dem „Mount Cröbern“ könnte das Skispringen im nächsten Jahr tatsächlich einmal wieder stattfinden, erklärte Zehl. Dann hüpfen die Skispringer möglicherweise vom Deponieberg. Die Sportfreunde Neuseenland würden den Mount bei ihren Planungen berücksichtigen, sagte sie. Den wichtigsten Einfluss darauf, ob die Skifahrer ihre Haltung beim Springen beweisen können, habe aber generell das Wetter.

Die Sportfreunde Neuseenland sind derzeit auch ohne Skispringen beschäftigt. Die Organisatoren der Sieben-Seen-Wanderung im Mai und des Leipziger Hindernislaufes Sparkassen-CrossDeLuxe am Markkleeberger See planen als Organisationsteam Xenio Marketing einen zehn Kilometer langen Parcours in Freital bei Dresden. Profis und Amateure können dort am Matschlauf durch den Rabenauer Grund am 27. Mai teilnehmen.

Von Theresa Held

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