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Markkleeberg Orangerie Gaschwitz: Ausstellung zum 70. Geburtstag von Christine Reitinger
Region Markkleeberg Orangerie Gaschwitz: Ausstellung zum 70. Geburtstag von Christine Reitinger
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14:04 04.07.2016
„Rückblick“ nennt Christine Reitinger ihre Ausstellung in der Orangerie Gaschwitz. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Zwei Jahre hat Christine Reitinger auf ihre Ausstellung in der Orangerie Gaschwitz warten müssen. „Jetzt ist es ein nachträgliches Geschenk zum 70. Geburtstag geworden. Und darüber freue ich mich sehr“, verrät die Künstlerin. Landschaften, Stillleben in Öl, Acryl und Kreide wird sie dem Publikum am morgigen Sonntag bei der Vernissage präsentieren. Es sind sensible Stimmungsbilder, die sich mit der Vergänglichkeit des Seins beschäftigen.

„Die Malerei bedeutet mir viel. Ich kann mit ihr meine Gedanken ausdrücken und immer wieder Neues entdecken“, erklärt Reitinger. Die Leidenschaft für Pinsel und Farbe hat die 1946 in Itzehoe geborene Frau früh gefunden und machte sie zum Beruf. Nach dem Abitur in Cottbus studierte sie Mitte der Sechzigerjahre Pädagogik mit den Schwerpunkten Kunsterziehung und Geschichte an der Universität Leipzig. Als Lehrerin bildete sie sich später künstlerisch weiter, unter anderem an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Nach der Wende schloss sie sich der Malgruppe im Atelier Chmelik an und gehörte 2008 zu den Gründern der Künstlergruppe Polycromia.

„Die vielfältigen Möglichkeiten, die mir die Kunst bietet, schätze ich sehr“, sagt Reitinger. Ihrer Ausstellung hat sie den Titel „Rückblick“ gegeben. „Die Bilder sind eine Rückschau auf die letzten 20 Jahre, als ich nach den Kindern einfach wieder mehr Zeit für die Malerei hatte“, erzählt sie. Ihre Motive findet Reitinger, die in Rückmarsdorf lebt, oft vor der Haustür. „Die Landschaft ist leicht hügelig, bietet immer neue Perspektiven. Da muss ich nicht weit weg“, meint sie. Festgehalten hat Reitinger auch ein Stück Leipziger Geschichte - den Umbau der „Blechbüchse“ – und das in drei Bildern.

Vor der Vernissage ist Reitinger ein bisschen aufgeregt, auch wenn es längst nicht ihre erste ist. Sie war mit Einzelausstellungen in der IHK und der Mediacity in Leipzig, mit Gruppenausstellungen im Markkleeberger Rathaus, im Westphalschen Haus und im Schloss Altranstädt präsent. Morgen ist sie nun in der „schönen Orangerie“, wie Reitinger sagt. Die Vernissage beginnt um 15 Uhr. Die Laudatio hält Fotografin Dagmar Franke und für musikalische Unterhaltung sorgt Michael Abel auf dem Akkordeon.

Danach ist die Ausstellung in der Orangerie Gaschwitz, Hauptstraße 315, bis zum 4. Oktober montags von 9 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Von Ulrike Witt

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