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Ostermarkt mit kleiner Besetzung

Ostermarkt mit kleiner Besetzung

Die Händlerinitiative Rathausstraße will sich nicht unterkriegen lassen. Nachdem Vorsitzender Joachim Pielok den Weihnachtsmarkt mangels Interesse von Gewerbetreibenden noch kurzfristig abgesagt hatte, fand der Ostermarkt, wenn auch in kleinem Rahmen und Grippe-geschwächt, am Samstag wieder statt.

Markkleeberg. "Es wird immer schwerer auswärtige Händler zu binden. Die alten hören auf, junge wachsen nicht nach oder haben kein Interesse an Markkleeberg. Leipzig ist einfach zu nah und verspricht mehr Umsatz", erklärte Pielok. Auch diesmal habe er wieder einige Absagen von Händlern und Handwerkern erhalten, krankheitsbedingt in letzter Minute auch fürs Bühnenprogramm, berichtete er.

Nichtsdestotrotz bummelten etliche Besucher zwischen Haupt- und Raschwitzer Straße - am Vormittag sogar im Sonnenschein. Kinder lockten Karussell, Trampolin, Rundfahrten mit der Isabella und natürlich der Osterhase alias Gernot Engler. Der Feuerwehrmann schlüpfte ins Kostüm und verteilte bunte Eier. In der Blumenstube von Jana Jankowiak, die ihren Kunden mit Osterge-stecken den Frühling nach Hause bringen wollte, mümmelte ein echtes Langohr, Rammler Hansi, und begeisterte nicht nur die Jüngsten.

Vera Götz, die sich mit ihren drei kleinen Kindern und der Oma umschaute, fand den Ostermarkt gelungen. "Das Wichtigste ist doch sowieso, dass es den Kleinen gefällt und das macht es", sagte die junge Frau. Eine Leipziger Familie bestaunte die Strohosterhasen am Stand von Agatha Matys. "Die werden in meiner polnischen Heimat handgefertigt", verriet die Händlerin. Sie bedauerte, dass viele nur schauten und nicht kauften. Indes bei den Leipzigern hatte sie Glück. Zehn Euro und ein lachender Osterhase wechselten die Besitzer.

Auf die Frage, was er von den diese Woche von Wirtschaftsförderin Kerstin Kaiser vorgestellten Plänen für einen Hugenottenmarkt hält (die LVZ berichtete), meinte Pielok: "Die Idee ist gut. Genügend Mitstreiter zu finden, wird aber ein Kraftakt." Auch die Gründung eines Gewerbevereins sei nicht schlecht. "Kräfte zu bündeln kann nie schaden. Wir wissen nur aus Erfahrung, wie schwer das letztlich ist, und, dass es ohne dauerhafte Unterstützung der Stadt nicht klappt", so Pielok.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Ulrike Witt

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