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Markkleeberg Ostern heißt es Leinen los
Region Markkleeberg Ostern heißt es Leinen los
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17:50 19.05.2015
Saisonvorbereitung: Reiner Kehr (in rot) und sein Polier Jörg Rapsch arbeiten an der "Helena". Links wartet das verlängerte Leipzig-Boot "Marianne", rechts die "Henriette". Die Segel- und Motorboote im Hintergrund überwintern zum Teil nur in Markkleeberg. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

"Jetzt kommt nur noch der Sattler, die Verdecks müssen angepasst werden", erzählt Kehr. Notwendig ist das, weil die Damen über den Winter zugelegt haben. Nicht an Breite, sondern an Länge: "Marianne" gut einen halben Meter - sie misst jetzt 7,45 Meter, "Henriette" fast zwei Meter auf nun 8,25 Meter. Der Effekt: mehr Auftrieb, weniger Tiefgang - besonders wichtig im sensiblen Floßgraben. Wer sich im letzten Sommer eine Tour auf dem Kurs 1 gegönnt hat, erinnert sich noch an die Aufforderung des Kapitäns - "alle Mann nach vorn, das Heck muss hoch". "Bei der Henriette bringt die Verlängerung ganze zehn Zentimeter, also 20 statt 30 Zentimeter Tiefgang", erklärt Kehr. An der Zahl der Passagiere ändert sich übrigens nichts: Maximal zwölf Mann dürfen an Bord.

Zur ersten Fahrt legen die Leipzig-Boote am Karfreitag im Leipziger Stadthafen beziehungsweise im Zöbigker Hafen ab. Ins Wasser kommt Kehrs Flotte aber schon ein paar Tage vorher. "Die Connewitzer und die Cospudener Schleuse nehmen am 25. März den Probebetrieb auf. Dann kann es losgehen", frohlockt Kehr. Zu Wasser gehen nicht nur die beiden Leipzig-Boote. In dieser Saison gesellt sich eine dritte Dame hinzu - das E-Motorboot "Helena".

Gebaut wurde die Schöne mit dem weißen Rumpf und dem Mahagoni-Deck 2008 in Zöbigker. Bislang war Wiek auf Rügen ihr Heimathafen. "Hier sind noch Heringsschuppen dran", sagt der stolze Besitzer, Reiner Kehr, und schmunzelt. Jetzt kann die zweimotorige "Helena" für eine Tour auf den Leipziger Stadtgewässern - und nur dort - gechartet werden. "Voraussetzung ist der Sportbootführerschein", betont Kehr. Eigentlich sei das bei dreieinhalb KW nicht zwingend, aber eine Auflage der Wasserbehörde. "Und ich wehre mich nicht dagegen. Ich finde das richtig so", sagt Kehr.

Für 2013 hat er noch ein weiteres Projekt - ein drittes Leipzig-Boot. In der Werft hängt die Styropor-Form für den Rumpf schon auf zwei Holzböcken. Ein Fertigstellungsdatum gibt es nicht. "Mal sehen wie viel Zeit uns der Sommer 2013 für so was lässt", sagt Kehr. Klar sei aber, dass er personell aufstocken muss. "Unsere Seen ziehen immer mehr Wassersportler an, da ist das die logische Folge." Weitere Informationen zu Touren gibt es im Internet unter www.ranaboot.de.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.02.2013

Ulrike Witt

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