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Markkleeberg Phosphorgranate brennt in Großpösna
Region Markkleeberg Phosphorgranate brennt in Großpösna
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21:52 22.02.2016
Der Wald um den Fundort der Phosphor-Granate wurde weiträumig abgesperrt. Quelle: André Kempner
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Leipzig/Großpösna

Bei Forstarbeiten im Oberholz sind am Montagnachmittag Reste einer Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Inhalt fing an der Luft Feuer, setzte ein Stück Feld in Brand. Drei Kameraden der Großpösnaer Ortswehr und drei Forstarbeiter sind offenbar so intensiv mit den Dämpfen in Kontakt gekommen, dass sie zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Gegen 14.30 Uhr habe ein Forstarbeiter den etwa 50 Zentimeter langen und zehn Zentimeter starken Gegenstand hinter seinem Schlepper entdeckt, so Revierförster Christoph Seifert. Der Mann habe den Boden für eine geplante Aufforstung auflockern, Rillen hineinfräsen sollen. Mit der Fräse sei die Granate an die Oberfläche gekommen, der Inhalt fing an der Luft Feuer, setzte ein etwa 0,25 Quadratmeter großes Stück Boden in Brand. Er habe die Feuerwehr alamiert, so Seifert.

Die Wehr sperrte den Wald ab und entschied, der Kampfmittelbeseitigungsdienst müsse die Granate entsorgen. Bei den Löscharbeiten hätten Feuerwehrleutete und Forstarbeiter jedoch Gase eingeatmet, hieß es. Mehrere Krankenwagen rückten an, nach LVZ-Informationen konnten die meisten Helfer vor Ort untersucht werden. Insgesamt sechs Personen sollten jedoch zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden. Ärgerlich am Rande: Eines der Wehrfahrzeuge rutschte vom verschlammten Weg in einen Graben, musste mühselig geborgen werden.

-tv

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