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Markkleeberg Pleiße-Brücke im Agra-Park ist nach viermonatiger Bauzeit runderneuert
Region Markkleeberg Pleiße-Brücke im Agra-Park ist nach viermonatiger Bauzeit runderneuert
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00:30 04.10.2015
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Markkleeberg

Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) und Bauamtsleiter Klaus Hartig haben am Donnerstagvormittag nach rund viermonatiger Bauzeit die sanierte Pleiße-Brücke nahe dem Agra-Wehr übergeben. Das sogenannte Bauwerk 15 war 1970 als dreifeldrige Stahlbetonkonstruktion in einem Stück errichtet worden und zuletzt dringend sanierungsbedürftig gewesen.

„Als die Bauarbeiter die ersten Hammerschläge im Frühjahr gemacht haben, fiel das Werkzeug durch den porösen Beton und landete in der Pleiße. So was haben wir noch nicht erlebt“, erzählte Hartig. Dabei seien Tage zuvor noch die Schausteller nach dem Stadtfest mit ihren LKWs vom Festanger aus über die Brücke gefahren, so Rathauschef Schütze. Denn die Brücke, die zum Wegenetz des Agra-Parkes gehört, wird nicht nur von Fußgängern und Radfahrern gern und intensiv genutzt, sie dient auch zur Bewirtschaftung des Parkgeländes und muss schwere Entsorgungs-, Rettungs- sowie Baufahrzeuge tragen können.

Saniert wurden in den vergangenen Monaten die Pfeiler, die Unterkonstruktion, das Entwässerungssystem sowie die Fahrbahn und das Geländer der 42 Meter langen, 7,60 Meter breiten und 2,90 Meter hohen Brücke. Hartig hatte gleich noch ein paar Zahlen in petto. So seien 290 Quadratmeter Asphaltschutz und Asphaltdeckschicht aufgebracht, neun Tonnen Betonstahl verwendet, 110 Stück Bewehrungsanschlüsse und 60 Kubikmeter Beton inklusive Schalung installiert, 90 Meter Stahlbrückengeländer eingebaut und 270 Meter Schutzrohre verlegt worden. Die Planung fürs Ganze lag in den Händen des Markkleeberger Ingenieurbüros IBB, die Ausführung bei der Strabag AG, Niederlassung Schkeuditz-Hayna. „Alle Beteiligten haben sehr gut, sehr vernünftig zusammengearbeitet“, war Hartig des Lobes voll.

Schütze wollte vor allem ein „Dankeschön an den Fördermittelgeber“, den Freistaat Sachsen, loswerden, der 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten der Brückensanierung getragen hat. Von den rund 303 000 Euro Sanierungskosten sind das 222 400 Euro. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm kommunaler Straßen- und Brückenbau.

So zufrieden Schütze und Hartig gestern auch waren, noch sind nicht alle Brücken im Agra-Park saniert. „2016 ist als nächstes die Brücke über die Mühlpleiße dran. Dieses Jahr wollen wir dafür noch die Planung anschieben, um dann zügig Fördermittel beantragen zu können“, berichtete der Chef des Bauamtes. Noch keinen Zeitplan gebe es indes für die Pleiße-Brücke zwischen Weißem Haus und Parkgaststätte. Klar sei nur, auch diese muss dringend saniert werden.

Und dann ist da noch die große B 2-Brücke im Agra-Park. „Also, unsere jetzt sanierte kleine Brücke, steht einer Tieferlegung nicht im Wege. Das würde ideal passen“, meinte Schütze schmunzelnd in Richtung Freistaat.

Von Ulrike Witt

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