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Polizeieinsatz an Markkleeberger Gymnasium: Tag der offen Tür fällt nach Drohung aus

Polizeieinsatz an Markkleeberger Gymnasium: Tag der offen Tür fällt nach Drohung aus

Wochenlang hatten sich die Gymnasisten gemeinsam mit ihren Lehrern auf den Tag der offenen Tür vorbereitet: Da wurden musikalische und schauspielerische Programm geprobt, da wurde gebastelt und gebaut.

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Der Tag der offenen Tür an der Rudolf-Hildebrand-Schule in Markkleeberg fiel nach einer Drohung aus.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Doch an der Markkleeberger Rudolf-Hildebrand-Schule mussten die Besucher am Sonnabend draußen bleiben.

Der Grund: Auf dem Schulhof wurde ein Zettel gefunden, auf dem ein bisher unbekannter Täter unmissverständliche Drohungen aussprach. Sinngemäß hieß es da, dass an der Schule „etwas passieren“ werde, falls der Tag der offenen Tür wie geplant stattfindet.

„Wenn ein Windstoß gekommen wäre, hätte den Zettel wohl niemand gefunden“, heiß es aus dem Markkleebegrer Polizeirevier. Doch die Drohungen seien zwar unkonkret gewesen, aber trotzdem ernst zu nehmen. „Es hätte streng genommen auch eine Überschwemmung sein können“, hieß es. Doch auch eine Bombe sei in solchen Fällen nicht auszuschließen. Sicherheitshalber habe man deshalb die geplante Veranstaltung abgesagt.

Die Enttäuschung vor allem bei den vielen lange im Vorfeld engagierten Schülern war groß, und auch zahlreiche Besucher hätten sich gern über die vielfältigen Angebote der Bildungseinrichtung informiert.

Das gesamte Gelände wurde anschließend von der Polizei unter die Lupe genommen, auch Suchhunde kamen dabei zum Einsatz. Gefunden wurde jedoch nichts. Die Ermittlungen werden nach Auskunft der Polizei am Montag fortsetzt. Die Kriminalpolizei wolle mit der Vernehmung von Zeugen beginnen. Der Schulbetrieb könne aber planmäßig fortgesetzt werden, hieß es.

Die Markkleeberger Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich zu melden. Hinweise werden unter Telefon 0341 35310 entgegengenommen.

Bert Endruszeit

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