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Markkleeberg Premiere im Agra-Park
Region Markkleeberg Premiere im Agra-Park
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13:56 19.05.2015
Frühjahrsputz auf der großen Terrasse am Agra-Parkteich. Quelle: André Kempner

Auf Markkleeberger Seite ackerte eine kleine Gruppe unter der Regie von Agra-Projektleiter Frank Müller auf der großen Terrasse am Teich. "Heute sollen vor allem die umlaufenden Mauern frei geschnitten und Beete neu bepflanzt werden. Zudem bringen wir an den Schaubeeten Blumenzwiebeln in die Erde", erklärte er. Tourismusmanagerin Rebecca Heinze schaute derweil mit Ulrike Mechsner vom Columbus-Verein nach den botanischen Tafeln. Über 70 waren im vergangenen Sommer mit Unterstützung von Botaniker Peter Gutte neu aufgestellt worden. Nun mussten die ersten ersetzt oder wieder fest verankert werden.

Unter den freiwilligen Helfern war Daniela Stiller. Die 37-Jährige fährt jeden Tag auf ihrem Arbeitsweg von Connewitz zur Stadtbibliothek Markkleeberg durch den Park. "Ich habe keinen Garten, bin aber gern im Grünen, daher Wiederholungstäterin." Auch Volker Matting, FDP-Stadtrat, hatte den Anzug gegen Arbeitskleidung getauscht und schwang den Besen. "Ich bin fürs Grobe zuständig", meinte er lachend. Es sei nicht so, dass er samstags daheim nichts zu tun hätte, "aber ich bin neugierig auf die netten fleißigen Menschen. Wir sind mittlerweile schon eine eingeschworene Gemeinschaft." Allerdings wundere er sich, dass den Aufrufen im Vorfeld des Gartentages nur so wenige gefolgt sind.

500 Meter weiter, zwischen Sommerblumenwiese und Antentempel, wurde auf Leipziger Seite angepackt. "In den 50er Jahren waren hier die Rosengärten", erklärte Sabine Winkelmann, Vorsitzende des Bürgervereins Dölitz. Dessen Mitglieder sind auch bei jedem der vier vorangegangenen Gartentage zur Stelle gewesen. "Wir sind Idealisten, wollen das Agra-Gelände wieder attraktiv machen", sagte sie. Gerald Biehl vom Amt für Stadtgrün und Gewässer erinnerte an die Mitte März von Bürgermeister Heiko Rosenthal und Oberbürgermeister Karsten Schütze unterzeichnete Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung des Agra-Parks. "Wenn die Bürger die Stadtgrenze zwischen Leipzig und Markkleeberg nicht mehr am Pflegezustand erkennen, haben wir unser Ziel erreicht", betonte er.

Der dritte Einsatzort war der Spielplatz "Kinderreich" hinter der Parkgaststätte. Auf dem naturnah gestalteten Areal arbeitete mit einer handvoll Leuten Beate Herrmann, ebenfalls Mitglied des Bürgervereins Dölitz. "Müll, Unkraut - hier gibt es einiges zu tun. Deswegen kommen wir auch jedes Jahr zum Frühjahrsputz her", sagte sie.

Im Herbst soll es den nächsten Agra-Gartentag geben - die 40 fleißigen Gärtner vom Wochenende hoffen, dass dann ein paar Leipziger und Markkleeberger mehr bereit sind mit anzupacken.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.04.2015
Ulrike Witt

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