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Markkleeberg Premiere macht Lust auf mehr
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14:14 19.05.2015
So macht der Sommer am Zwenkauer See Spaß: Die Germania Zwenkau I (rot) kämpft gegen die Mannschaft von SG LVB II (Gelb). Quelle: André Kempner

Bei blauem Himmel und Sonnenschein hatten nicht nur die Teams auf den beiden Sandplätzen Spaß, sondern auch die Zuschauer - tagsüber am Spielfeldrand, am Samstagabend auf der Beachparty.

Die Idee fürs erste Sportevent am Hafen hatten die Handballer der SG Germania Zwenkau vor einem Jahr. Im Flächeneigentümer und Projektentwickler, der Sächsisches Seebad Zwenkau (SSZ), fanden sie einen Verbündeten. "Wir waren sofort Feuer und Flamme, eine temporäre Belebung kann dem Areal nur gut tun", erklärte Projektmanager Benedikt Kahlstadt. In den vergangenen Tagen hatte die SSZ Dutzende LKW-Ladungen Sand anfahren lassen. Das Ergebnis: Zwei 27 mal zwölf Meter große Plätze auf denen die vierköpfigen Teams, wie im Beachhandball üblich, zwei Mal zehn Minuten um Punkte kämpften. Dass so mancher Besucher mit den Begriffen Spin-Shoot, Kempa-Trick und Shoot-out noch nicht viel anfangen konnte, störte nicht, Pirouetten, Flugtreffer und Sprints durch den Sand begeisterten selbst Sportmuffel.

"Beachhandball gibt es seit 20 Jahren", klärte Christoph Menzel von der SG Germania auf. Entstanden sei es in Italien, inzwischen gebe es nationale Turnierserien, seit über zehn Jahren auch Europa- und Weltmeisterschaften. "In Zwenkau probieren wir es mit einer lokalen, spaßbetonten Variante", so Menzel schmunzelnd. Die acht Männerteams am Samstag und die sechs A-Jugendteams am Sonntag waren denn auch zusammengewürfelte Hobby-Handballer, die meisten aus dem Raum Leipzig, aber auch aus Aschersleben, Leisnig und Lommatzsch, und mit so klangvollen Namen wie Havanna Handball Club, Günthers Klappspaten, und Zwenkauer Schluckspechte.

Moderiert wurde der Beachhandball-Cup von Peter Pfefferkorn. Bekannt als Hallensprecher der L.E. Volleys und Mann am Mikrofon bei der Sachsen Beach auf dem Augustusplatz. "Beachhandball ist eine tolle Sportart, die Aufmerksamkeit verdient", meinte Pfefferkorn. Das sahen die Veranstalter nicht anders. "Beachhandball am Zwenkauer See soll keine einmalige Sache bleiben", versicherte Steffen Preuß von der SG Germania, die übrigens auf eine Handballtradition seit 1921 verweisen kann. Eines steht allerdings fest, es muss ein anderer Standort für die Sandplätze gefunden werden.

"Die Flächen werden nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen", bestätigte Kahlstadt. Platz 1 neben dem Touristkontur sei Hotellerie und Gastronomie vorbehalten, dort werde ein Investor bauen. Auf Platz 2 am Yachthafen plane die SSZ selbst ein Gebäude mit Büros, Ferienwohnungen und Einzelhandelsflächen. "Wir machen uns aber schon jetzt Gedanken, wo es weitergehen kann", versicherte Kahlstadt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.06.2014
Ulrike Witt

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