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Markkleeberg Probesitzen im neuen Leipzig-Boot
Region Markkleeberg Probesitzen im neuen Leipzig-Boot
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14:22 19.05.2015
Alle Mann an Bord: Sabine heißt das neue Leipzig-Boot, das gestern in der Zöbigker Werft von Heiko Rosenthal (rechts) getauft wurde. Quelle: André Kempner

Unter den Gästen waren IHK-Präsidentin Rita Fleischer, Handwerkskammer-Präsident Claus Gröhn, Kreis-Entwicklerin Gesine Sommer sowie die Rathauschefs von Markkleeberg und Markranstädt.

"Unsere kleine Flotte ist mein Stolz. Dass sie mit einem Nettoherstellungswert von rund 350 000 Euro ohne Fördermittel und Kredite aufgebaut wurde, ist für eine Firma dieser Größe nicht selbstverständlich", sagte Bootsbauer Kehr. Ohne die Anstrengungen des Grünen Rings, der Stadt Leipzig, des Landkreises Nordsachsen und der Leipziger Servicebetriebe wäre das Projekt indes nicht möglich gewesen, betonte er.

"Bedenklich stimmen mich heute nicht der Eisvogel, die Gebirgsstelze oder die Keiljungfer, sondern selbsternannte Umweltschützer, die hartnäckig das Ziel der völligen Sperrung des Floßgrabens verfolgen und selbst vor illegalen Holzfällaktionen nicht zurückschrecken", erklärte Kehr. Der Floßgraben sei ein Gewässer mit Schlüsselfunktion zwischen Leipzig und Cospudener See. "Für dieses und ähnliche Gewässer wurde das Leipzig-Boot konzipiert und gebaut - umweltschonend, leise, mit Sechs-KW-Elektromotor, 30 Zentimeter Tief- und geringem Wellengang."

Er hoffe auf den weiteren, naturverträglichen Ausbau des Neuseenlandes, der die Region enorm aufwerte und wassertouristisch erst erlebbar mache. "Großartig wäre die Verbindung über die Pleiße zum Markkleeberger See. Dies würde den Kurs 1 zum Zöbigker Hafen entlasten und in meiner Firma neue Arbeitsplätze schaffen", so Kehr.

Auch Rosenthal betonte: "Kritik am Leipzig-Boot kann ich nicht nachvollziehen. Wer sich mit der Historie befasst, weiß, dass es genau für unsere sensiblen Leipziger Gewässer entwickelt und von der EU und vom Freistaat gefördert wurde." Der Grüne Ring könne sich auf die Schulter klopfen, dass er vor Jahren die Entwicklung der Prototypen unterstützt hat. Die heutige Gästeliste zeige, dass in der Region Leipzig alle an einem Strang ziehen.

Ostern soll die Leipzig-Boot-Flotte, sofern Petrus mitspielt, in die Saison starten. Vorerst wohl nur in Leipzig. Denn auch für Kehr gilt das per Allgemeinverfügung ausgesprochene Fahrverbot für motorgetriebene Boote im Floßgraben. Er könne wie in den Vorjahren eine Ausnahmegenehmigung erhalten, noch liege ein auf Antrag darauf aber nicht vor, sagte Rosenthal.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2015
Ulrike Witt

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