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12:28 02.11.2015
Wolfram Knöfler zeigt jetzt eine Auswahl seiner inzwischen über 500 Bilder in Zwenkau. Quelle: André Kempner
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Zwenkau

„Aspekte: Reales und Sureales“ heißt die neue Ausstellung, die aktuell in der Lehmhaus Galerie in Zwenkau, Leipziger Straße 14, zu sehen ist. Der Schkeuditzer Maler Wolfram Knöfler nimmt die Besucher in seine Fantasiewelt mit, lädt zum Träumen, aber auch zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen ein.

„Als junger Mann wollte ich eigentlich Malerei studieren. Allerdings war ich nicht fleißig genug, hatte keine aussagekräftige Mappe“, gesteht der 64-Jährige schmunzelnd. Der Kunst blieb er dennoch verbunden: Während des Zahnmedizinstudiums an der Uni Leipzig fand er zum Malzirkel von Bernd Hertel, der später an die Burg Giebichenstein wechselte, und blieb ihm bis 1991 treu. Selbst die Armeezeit nutzte er, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln. „Die NVA hatte Geld. Bei den Malenden Soldaten konnte ich alle Drucktechniken erlernen“, erzählt er.

Inzwischen sei die Malerei für ihn die Form seine Meinung zur Welt kundzutun, ob zur Politik, Umweltfragen, sozialen oder zwischenmenschlichen Beziehungen, sagt Knöfler. So hat er in die Lehmhaus Galerie ein Bild mitgebracht, dass in Anlehnung an die Versuchung des Heiligen Antonius unsere heutige Lust und Last mit dem Smartphone thematisiert.

Knöfler liebt die Abwechslung, will sich nicht wiederholen, in seinen Motiven und den Techniken. Dafür geht er auch ungewohnte Wege, zerknüllt alte Zeitungen oder nimmt gebeiztes Holz und taucht es in Farbe. „Die Spielerei mit Effekten macht mir Spaß. Das Ergebnis ist immer eine Überraschung“, verrät er.

Die Ausstellung in der Lehmhaus Galerie ist noch bis zum 21. November donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Ulrike Witt

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