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Projektgruppe soll Lösung für VfB finden

Stadtrat Zwenkau Projektgruppe soll Lösung für VfB finden

Die öffentliche Sitzung des Stadtrates am Donnerstagabend war kurz und mit einer Informationsvorlage zur See- und Hafenbetreibergesellschaft völlig unspektakulär. Weitaus spannender war, was Schulz von der Tagesordnung genommen hatte und hinter verschlossenen Türen im nichtöffentlichen Teil zu erklären versuchte – den Bauantrag des VfB Zwenkau zum Umbau des Platz 1 im Eichholz-Stadion.

Über den vom VfB Zwenkau geplanten Umbau des großen Platzes im Eichholz-Stadion soll nun eine Projektgruppe entscheiden.

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Die öffentliche Sitzung des Stadtrates am Donnerstagabend war kurz und mit einer Informationsvorlage zur See- und Hafenbetreibergesellschaft völlig unspektakulär. Bürgermeister Holger Schulz (CDU) vermeldete nur die Unterzeichnung des Betreiber- und Bewirtschaftungsvertrages zwischen der Sächsischen Seebad Zwenkau (SSZ) und der See- und Hafenbetreibergesellschaft.

Weitaus spannender war, was Schulz von der Tagesordnung genommen hatte und hinter verschlossenen Türen im nichtöffentlichen Teil zu erklären versuchte – den Bauantrag des VfB Zwenkau zum lange geplanten Umbau des Platz 1 im Eichholz-Stadion. Wie mehrfach berichtet, wächst der Fußballverein insbesondere im Kinder- und Jugendbereich rasant. Was fehlt sind Trainingsmöglichkeiten. Und das seit Jahren.

Auf der Homepage des VfB ist in einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Verein zu lesen, dass der VfB-Vorstand am 3. Mai in der Sitzung des Technischen Ausschusses sein Vorhaben vorgestellt hat, die „Stadtverwaltung“ jedoch eine Woche später entschied, das Thema nicht auf die Tagesordnung des Stadtrates zu setzen. Begründet wurde das Vorgehen damit, dass ein negatives Votum der Stadträte wegen „einer deutlichen Diskrepanz zwischen den Ansprüchen des VfB und denen der Zwenkauer Schulen“ zu erwarten sei. Ein gleich oder ähnlich lautender Antrag würde danach laut Sächsischer Gemeindeordnung mit einer dreijährigen Sperrfrist belegt. Knackpunkt ist die Verschiebung des großen Spielfeldes und der damit verbundene Wegfall der 400-Meter-Laufbahn.

Eine für alle akzeptable Lösung soll nun eine neu ins Leben gerufene Projektgruppe finden. Am Tisch werden Vertreter der Stadt – Bürgermeister, Haupt- und Bauamt –, der Schulen – Grundschule und Freies Gymnasium –, des VfB und dessen Hauptsponsor Belantis sitzen. Das erste Treffen ist laut Schulz für kommenden Freitag im Rathaus angesetzt. „Keiner hat etwas gegen den Ausbau der Sportanlage. Vielmehr begrüße ich die Initiative des VfB, aber sie muss mit allen Nutzern abgestimmt werden“, betonte der Rathauschef am Freitagmorgen auf LVZ-Anfrage in einem Telefonat.

Bleibt die Frage, warum dies alles nicht längst passiert ist. Das Platzproblem des VfB ist im Zwenkauer Rathaus seit mehr als drei Jahren bekannt. Und wie Schulz gestern bestätigte, drängt die Zeit. „Die Fußballer brauchen spätestens im Herbst sichere Trainingsmöglichkeiten und es sind auch Fristen für die Beantragung von Fördermitteln für den Umbau einzuhalten“, erklärte Schulz.

Von Ulrike Witt

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