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Markkleeberg Pylonbrücke wird ans Wegenetz angeschlossen
Region Markkleeberg Pylonbrücke wird ans Wegenetz angeschlossen
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07:00 01.04.2017
Die Pylonbrücke steht – aber der Anschluss an das Wegenetz ist noch in Arbeit. Voraussichtlich Ende Mai soll das Bauwerk über die B 2 eröffnet werden. Quelle: Kempner
Markkleeberg

Seit dem Ende der Ausschalung thront die neue Pylonbrücke über der B 2/95 im Süden von Markkleeberg. Optisch für Laien fast fertig aussehend, ist das Bauwerk aber aktuell noch nicht nutzbar.

Offiziell hatte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft als Bauherr Ende Mai als Eröffnungstermin bekannt gegeben. „Abhängig von den Witterungsverhältnissen“ solle es auch dabei bleiben, hieß es jetzt von den Tagebausanierern. Bislang habe es keine Bauzeitverzögerungen gegeben, so Sprecherin Jenny Findeisen. Sie widersprach damit Gerüchten aus Markkleeberg, die eine Fertigstellung der für Radfahrer und Wanderern im Südraum Leipzig wichtigen Brücke erst im Juni sahen.

Im Gegenteil kursieren inzwischen Ankündigungen, das Bauwerk solle bereits zum Männertag am 25. Mai nutzbar sein. Findeisen mochte das am Freitag aber nicht bestätigen.

Hintergrund sind noch laufende Arbeiten vor allem rund um die Brücke. So muss das Bauwerk noch an das Wegesystem am Markkleeberger See angeknüpft werden. Der so genannte Hauptwirtschaftsweg eins zwischen Brücke über die Pleiße und Brücke über die B 2 von rund 200 Meter Länge sei zur Zeit in Arbeit und werde mit dem Brückenbau fertiggestellt, erklärte Findeisen. Der Damm dafür liegt bereits geraume Zeit – aber der Belag fehlt.

Auf der anderen Brückenseite schließt der Hauptwirtschaftsweg zwei an und verbindet auf rund tausend Meter Länge die Pylonbrücke mit dem Seerundweg. Der Weg sei ebenfalls zur Zeit in Arbeit und werde bis Ende Mai fertiggestellt, so Findeisen.

Wie berichtet, ersetzt die Pylonbrücke durch den Braunkohletagebau weggefallene Wegebeziehungen. So schließt die Brücke an die Cröbernsche Straße an, deren Brücke über die Pleiße ebenfalls im Vorfeld wieder ertüchtigt worden war. Für Radfahrer, Wanderer und auch den Rettungsdienst soll mit dem Bauwerk eine schnelle Verbindung von Gaschwitz, dem S-Bahnhof und dem Cospudener See über die B 2 zum Markkleeberger See entstehen.

Von Jörg ter Vehn

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