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Markkleeberg Radweg an der B 2 in Rüssen soll 2015 endlich gebaut werden
Region Markkleeberg Radweg an der B 2 in Rüssen soll 2015 endlich gebaut werden
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13:51 19.05.2015
Die Bundesstraße 2 in Rüssen-Kleinstorkwitz zu überqueren, ist gefährlich. Tausende Fahrzeuge brettern täglich durch den Ort. Quelle: André Kempner

Einen Geh- und Radweg gibt es an der vielbefahrenen Strecke Leipzig-Zeitz nicht.

"Es ist ein Glück, dass bislang noch nichts passiert ist", sagt Backhaus-Geschäftsführer Jens Hennig. 2007 zog er mit seinem Unternehmen von Pegau nach Rüssen-Kleinstorkwitz um. Damals sei ihm im Zwenkauer Rathaus gesagt worden, die Planung läuft, der Radweg kommt, erinnert er sich. Passiert sei bis auf die Unterzeichnung eines städtebaulichen Vertrages in den Folgejahren nichts, ärgert sich Hennig. Dabei handele es sich doch nur um einen rund 300 Meter langen Abschnitt zwischen dem Schmiedeweg und der alten Gaststätte. Dahinter liegt, dank einer Verkehrsinsel relativ sicher erreichbar, der vor Jahren gut ausgebaute Radweg Zwenkau-Groitzsch, den viele von Hennigs Kunden nutzen.

"Wenn das Projekt ins Leader-Förderprogramm der EU für ländliche Regionen aufgenommen wird, können wir noch dieses Jahr bauen. Angemeldet ist es auf jeden Fall. Ich rechne im zweiten Quartal mit dem Bescheid", erklärt Bauamtschefin Steffi Gebauer. Sie weiß um die unendliche Geschichte des Radweges. "Wir hatten in den vergangenen Jahren einige Grundstücksfragen zu klären, außerdem standen nicht immer Fördermittel zur Verfügung und die Stadt hat viele Baustellen", sagt sie und zeigt auf die Projektstapel in ihrem Büro. Nun soll es aber auch in Rüssen-Kleinstorkwitz vorangehen. "Die Planung ist mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr als Straßenlastträger abgestimmt. Die Hinweise der Behörde wurden im November 2014 eingearbeitet", erläutert Gebauer.

Gebaut werden soll an der stadtauswärtigen Fahrbahn der B 2, Richtung Zeitz, ein kombinierter, insgesamt dreieinhalb Meter breiter Geh-/Radweg, im Amtsdeutsch als "Gehweg mit Radfahrer frei" bezeichnet. Inklusive Planung und Bau kostet dieser rund 150 000 Euro. Das Backhaus Hennig werde sich an den Kosten beteiligen, dies sei über den besagten städtebaulichen Vertrag geregelt, bestätigt die Bauamtsleiterin.

"Ich würde mich freuen, wenn es dieses Jahr wirklich klappt. Schließlich sollen unsere Kunden nicht überfahren werden", sagt Hennig. Glauben könne er es aber erst, wenn die Baumaschinen vor seiner Tür stehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.02.2015
Ulrike Witt

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