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Markkleeberg Markkleeberg hebt Preise im Kanupark an
Region Markkleeberg Markkleeberg hebt Preise im Kanupark an
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10:55 30.11.2016
Allein in diesem Jahr kamen fast 25 000 Wassersportler in den Kanupark am Markkleeberger See, hier ein Bild vom XXL-Paddelfestival Anfang Mai. Quelle: Andre Kempner
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Markkleeberg

Wassersportler sollen ab 2017 für verschiedene Angebote im Kanupark Markkleeberg tiefer in die Tasche greifen. Betroffen sind vor allem Gruppen, die ein ganzes Boot mieten möchten. Neun Leute zahlen dann fürs Wildwasser-Rafting 350 statt bisher 340 Euro, fürs Nachtrafting 400 statt 390 Euro. Um einen Euro pro Person bei mindestens 30 Teilnehmern steigt auch das beliebte Schülerrafting. Künftig sind 20 Euro fällig.

„Wenn wir die Qualität halten wollen, müssen wir bei den Preisen nachjustieren“, erklärte Kanupark-Manager Christoph Kirsten den Stadträten. Nach der zehnten Saison und einer seit 2010 konstant hohen Auslastung sei eine Steigerung des Umsatzes nur über die Anpassung der Eintrittsgelder und Leihgebühren möglich. Wie berichtet, nutzten dieses Jahr knapp 25 000 Wassersportler den Kanupark. Im Eröffnungsjahr 2007 waren es 9000 gewesen.

Die Stadt erhofft sich von der Preisanpassung Mehreinnahmen von etwa 15 000 Euro im nächsten Jahr. Damit sollen das Defizit des Kanuparks reduziert und steigende Kosten bei Personal, Energie und der allgemeinen Unterhaltung abgefangen werden.

Um mehr junge Markkleeberger in den Kanupark zu locken, beantragte die Linke beim Schüler-Rafting auf eine Preisanhebung zu verzichten – scheiterte allerdings. „Der Preis fürs Schüler-Rafting ist seit 2007 konstant geblieben, die Nutzerzahl von 300 auf 3000 gestiegen“, sagte Kirsten. Bei wachsenden Betriebskosten müsse reagiert werden. „Und ich glaube nicht, dass ein Euro mehr abschreckt“, betonte er. Das sahen die meisten Stadträte wohl auch so: 18 stimmten der Preiserhöhung zu, drei dagegen, zwei enthielten sich.

Von Ulrike Witt

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