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Rathausdach und Pier beschädigt

Unwetter Rathausdach und Pier beschädigt

Das Unwetter am Dienstagabend hat auch in Markkleeberg Spuren hinterlassen. Die Freiwillige Feuerwehr musste zwischen 17.50 Uhr und 21.10 Uhr zu insgesamt 21, erstmals per Digitalfunk gesteuerten Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Weniger der heftige Gewitterguss, vielmehr der Sturm hat Schäden an Häusern verursacht, entwurzelte Bäume und abgeknickte Äste auf Straßen und Wegen hinterlassen.

Die Pier im Zöbigker Hafen wurde durch den Sturm verschoben.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Das Unwetter am Dienstagabend hat auch in Markkleeberg Spuren hinterlassen. Die Freiwillige Feuerwehr musste zwischen 17.50 Uhr und 21.10 Uhr zu insgesamt 21, erstmals per Digitalfunk gesteuerten Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Weniger der heftige Gewitterguss, vielmehr der Sturm habe Schäden an Häusern verursacht, entwurzelte Bäume und abgeknickte Äste auf Straßen und Wegen hinterlassen, berichtete Wehrsprecher Michael Röder.

„Los ging es im Ring, wo eine Wohnung unter Wasser stand“, erzählte er, „der letzte Einsatz war am Rathaus.“ Das ohnehin marode Geländer auf dem Turm hielt dem Sturm nicht stand. Holzlatten und Dachziegel lösten sich und drohten zur Gefahr für Passanten zu werden. Deshalb wurde der Bereich kurzerhand abgesperrt. Gestern war indes schon nichts mehr zu sehen, die Reste des Geländers komplett abgebaut. Wie Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) erklärte, habe der Sturm dem ohnehin anstehenden Abriss des Geländers vorgegriffen. Die Sanierung sei bereits fest geplant.

Schäden gab es auch im Zöbigker Hafen. Wie Geschäftsführer Christian Conrad berichtete, wurde das Pier teilweise verschoben, die Übergänge zu den Seitenstegen zertrümmert, Boote quergestellt. „Am Donnerstag kommt der Stegbauer aus Rostock. Er wird schauen, wo nachjustiert werden kann. Im zweiten Anlauf werden wir Teile austauschen und Maßnahmen zur Stabilisierung treffen müssen“, so Conrad. Er rechne mit Kosten von bis zu 60 000 Euro. Der Hafen sei aber weiter in Betrieb, die Seitenstege würden vorerst mit Seilen gehalten.

Von Ulrike Witt

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Markkleeberg Zöbigker Hafen
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