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Markkleeberg ?Raus aus meinem Kopf? geht bei vielen rein
Region Markkleeberg ?Raus aus meinem Kopf? geht bei vielen rein
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17:05 19.05.2015
"Raus aus meinem Kopf" wird zum Ohrwurm: Sänger Marcus M. Doering an seiner Inspirationsquelle Cospudener See. Quelle: André Kempner

Selbst überregionale Medien sind inzwischen auf den symphatischen Schlagerneuling (die LVZ berichtete) aufmerksam geworden. Vor Kurzem schrieb Spiegel-Online über ihn, am Freitag war er Gast in der MDR-Talkshow "Unter uns". Dort sang er aus dem Stand ein italienisches Volkslied sehr opernhaft und trieb so manchem Zuschauer das Staunen ins Gesicht, musste sich aber auch die wohl spaßig gemeinte Frage gefallen lassen, wieso er nicht "was Anständiges" mache.

Dabei landete das zweite Lied "Raus aus meinem Kopf" des gebürtigen Vogtländers wieder in den Charts. Interessanterweise kommt es bei den Hörern des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und in Südtirol besonders gut an. Während es beim publikumsstarken WDR4 gar auf Platz eins kam, wählen es die Südtiroler schon seit fast zwei Monaten ständig wieder in ihre Hitparade. In Thüringen sei er ebenfalls platziert, sagt Doering, in Sachsen bange er derzeit etwas um eine Teilnahme in den Charts. Dort läuft heute ein Voting ab, bei dem Hörer sich den Song wünschen können. Von Problemen in seiner Heimat nach dem Motto "Der Prophet im eigenen Land zählt nichts" will der 35-Jährige dennoch nichts wissen. "Schließlich lief 'Lass mal locker' hier wirklich gut, hat viel Unterstützung gefunden", meint er.

Auch über einen Wegzug aus Markkleeberg vielleicht ins Schlagermekka München, wo der Produzent und Co-Autor seiner beiden Lieder Willy Klüter lebt, denkt er nicht nach. "Ich brauche einfach den Blick auf den Cospudener See, um kreativ zu sein", sagt er.

Nicht gebraucht hat er den See diesmal für das Video zum Lied. Nachdem Doering "Lass mal locker" ebenso locker am Ufer des Sees sang und das Lied damit für viele zur inoffiziellen Hymne der "Costa Cospuda" wurde, setzte sich Doering für "Raus aus meinem Kopf" einfach vor ein Gitter auf eine Autobahnbrücke. Ein schönes, aufwändig aufgenommenes Lied, aber eine Billig-Video-Produktion, wie das Logo im Abspann verrät. Er habe da ein bisschen die Unterstützung seiner Plattenfirma vermisst, gesteht Doering.

Seine nächsten Ziele? Lied Nummer drei sei schon fast fertig, sagt er. "Und wir arbeiten schon an einem ganzen Album." Jörg ter Vehn

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.05.2013

Jörg ter Vehn

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