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Redepenning will 2015 ins Rathaus

Redepenning will 2015 ins Rathaus

Sieben Monate vor der Bürgermeisterwahl am 7. Juni in Zwenkau steht der erste Kandidat fest: Die Freie Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Zwenkau" schickt Harald Redepenning ins Rennen.

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Harald Redepenning

Quelle: André Kempner

Zwenkau. Der 57-Jährige soll Holger Schulz (CDU) ablösen. Für Redepenning ist es nach 2008 der zweite Versuch, die Rathausspitze zu erklimmen. Wie damals wird der gebürtige Solinger, der seit 2004 in Zwenkau lebt, fast 40 Jahre SPD-Mitglied ist und der zweiköpfigen SPD-Fraktion im Stadtrat vorsteht, als unabhängiger Kandidat antreten.

"Wir haben uns sehr intensiv nach einem geeigneten Bewerber umgeschaut. Als zweitstärkste Fraktion mit über 26 Prozent Stimmen bei der Kommunalwahl erwarten unsere Wähler, dass wir uns stärker einbringen. Und Zwenkau braucht eine richtungsweisende Veränderung", meint Uwe Penz, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft. Allerdings müsse der Bewerber bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um dem Amt gewachsen zu sein. "Dazu zählen eine langjährige Ratserfahrung, große kommunalpolitische Sachkenntnis auf Stadt- und Kreisebene, Kontakte in die regionale und überregionale Wirtschaft und ein hoher Bekanntheitsgrad."

Nach Befragung der Mitglieder, aktuell sind es 13, seien sie zu der Erkenntnis gelangt, dass in den eigenen Reihen keiner dieses Profil erfüllt. Aber Harald Redepenning, mit dem die Freien Wähler seit dem Kommunalwahlkampf eng zusammenarbeiten. "Mit ihm haben wir sehr schnell sehr gute Schnittmengen gefunden. Er ist seit 2009 Stadt- und Kreisrat. Unsere politischen Ziele stimmen weitgehend überein. Allerdings schließen wir uns nicht der SPD an. Daher wird er als Einzelkandidat auftreten", so Penz.

"Ich werde meine Parteizugehörigkeit nicht verleugnen, möchte aber ein Signal für eine überparteiliche Zusammenarbeit setzen", sagt Redepenning. Erst im Vorjahr wollte er auf SPD-Ticket in den Bundestag einziehen, scheiterte aber. Mit zwei Mitgliedern bei fast 9000 Einwohnern sei die SPD in Zwenkau ohnehin nicht existent. Ein Wahlprogramm hat Redepenning noch nicht, dafür mit Jörg Weise einen Wahlkampfleiter. Beide kennen sich vom Radsport. Weise war schon Redepennings rechte Hand, als der noch Renndirektor der Neuseenclassics war. "Das Programm wollen wir bis Jahresende mit den Bürgern erarbeiten", so Weise.

Als Themen gesetzt seien der Haushalt, die Stadtentwicklung und die strategische Positionierung im Landkreis. "Ich will eine Dienstleistungskultur im Rathaus etablieren, agieren statt reagieren ist meine Devise", sagt Redepenning. Dass ihm dies gelingt, daran hat er keinen Zweifel. "Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen bei der Sparkasse und meiner politischen Tätigkeit bringe ich die nötigen Voraussetzungen mit."

Verhindern wollen Freie Wähler und Redepenning eine Konstellation wie 2008, als sich gleich sieben Kandidaten um den Rathaussessel bewarben. "Wir versprechen uns von der Bündelung der Kräfte einen größeren Erfolg", sagt Penz. Heike Oehlert, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Stadtrat, versichert: "Wir stehen zu 100 Prozent hinter Harald Redepenning."

Der wird mit ziemlicher Sicherheit gegen Holger Schulz ins Rennen gehen. Der 50-Jährige will wieder antreten, ließ er schon vor Monaten durchblicken. Offiziell küren will die CDU ihren Kandidaten erst im Januar. Dass es Schulz sein wird, daran zweifelt kaum einer, auch wenn er selbst in den eigenen Reihen nicht unumstritten ist. Manchem geht er nicht entschlossen genug ans Werk, erscheint auch nach sieben Jahren im Vergleich zu seinem Vorgänger Herbert Ehme (CDU) zu konturlos. Ein Attribut, das auch Redepenning nachgesagt wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.11.2014
Ulrike Witt

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