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Markkleeberg Reformpläne stoßen auf Kritik beim Jugendstadtrat Markkleeberg
Region Markkleeberg Reformpläne stoßen auf Kritik beim Jugendstadtrat Markkleeberg
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16:30 19.05.2015
Paul Grauwinkel Quelle: Bernhard Weiß

l. Es mache keinen Sinn der Jugend ein System aufzudrängen, das möglicherweise gar nicht gewollt sei. "Empört sind wir über die Behauptung, dass das Gremium SPD-lastig sei. Karsten Schütze hat den Jugendstadtrat ins Leben gerufen und betreut ihn seit elf Jahren in seiner Freizeit überaus engagiert", betont Grauwinkel. Zu keiner Zeit habe der Jugendstadtrat Parteipolitik gemacht.

"Im Gegenteil. Wir sind Karsten Schütze sehr dankbar für seine Unterstützung, mit der es uns möglich war, zahlreiche Projekte zu realisieren." Dies gelte auch für die stets unbürokratische Unterstützung seitens der Stadtverwaltung.

"Wir haben eine eigene Haushaltsstelle, können über diese Gelder nach Beschlüssen im Gremium verfügen. Unsere Ideen können so auf kurzem Wege verwirklicht werden. Wir brauchen keine komplizierte rechtliche Lösung und müssen unsere Ideen nicht erst dem Stadtrat vortragen", erklärt Moritz Rüger.

Abgelehnt wird auch das von Christian Funke (Junge Union) und Tommy Penk (Grüne/Bündnis 90) vorgeschlagene Wahlsystem. "Die Aktivposten des Jugendstadtrates hätten so vermutlich nie den Weg in unser Gremium gefunden", meint Grauwinkel. Und fügt hinzu: "Wir sind offen für alle, die Eigeninitiative zeigen und projektorientiert etwas bewegen wollen." Außerdem seien die demokratisch legitimierten Schülersprecher immer eingeladen.

"Christian Funke war jedenfalls in elf Jahren nur zu einer einzigen Sitzung und gibt uns jetzt schlaue Ratschläge. Dass wir da sauer sind, ist sicher nachvollziehbar", sagt Johannes Fechler. Das von Funke als Vorbild benannte Bornaer Jugendparlament habe auch seine Schwächen. So beteiligten sich an dessen Wahl nur 30 Prozent der Schüler des Gymnasiums "Am breiten Teich". "Eine besondere Legitimation ist das wohl nicht", so Grauwinkel.

Der Markkleeberger Jugendstadtrat sei das Jugendparlament in der Region, das am längsten existiere. "Wir haben attraktive Projekte wie das Tonstudio im Jugendklub Gaschwitz realisiert, darauf können wir zurecht stolz sein", sagt Grauwinkel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.07.2013

Ulrike Witt

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