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Markkleeberg Rekord bei Briefwahlen zeichnet sich ab
Region Markkleeberg Rekord bei Briefwahlen zeichnet sich ab
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06:00 22.09.2017
Wählen gehen: Immer mehr Wahlberechtigte auch im Leipziger Umland nutzen dazu die Briefwahl. Quelle: Michael Kappeler
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Markkleeberg

Bei der Briefwahl zeichnet sich auch im Leipziger Südraum ein neuer Rekord ab. Immer häufiger nutzen Wahlberechtigte diese Form, um ihre Stimme nicht erst am Wahltag, sondern vorab schriftlich abgeben zu können.

Zur Bundestagswahl 2013 seien in Großpösna 490 Briefwahlunterlagen verschickt worden. Stand Donnerstagmittag seien es zu dieser Wahl bereits 739, erzählte Daniel Strobel vom Großpösnaer Rathaus. Damit setze sich ein Trend fort, der bereits zu anderen Wahlen ersichtlich gewesen sei, erklärte er. Insgesamt zählt der Ort gut 4400 Wahlberechtigte.

Bis Mittwoch hatten in Markranstädt von den gut 13 000 Wahlberechtigten rund 1700 die Briefwahl beantragt. Zum Vergleich: Bei der letzten Bundestagswahl 2013 waren es noch 1434 gewesen. „Eine steigende Tendenz“, meint Wahlchefin Ursula Wagner.

Auch Markkleeberg ist auf Rekordkurs. Bislang hätten rund 4000 Bürger die Briefwahlunterlagen beantragt, so viel wie noch nie, heißt es aus dem Rathaus. 2013 waren es am Ende 3005 gewesen. Die Zahl der Wahlberechtigten ist von 19 885 auf 20 254 gestiegen.

„Die Briefwahl wird sehr gut angenommen“, teilte auch Tanja Felker vom Einwohnermeldeamt Zwenkau mit. Mehr als 1000 Unterlagen seien bis Mittwochmittag angefordert worden. 2013 hatten sich zehn Prozent von 7522 Wahlberechtigten für die Briefwahl entschieden.

Überall gilt: Wahlscheine/Briefwahlunterlagen können noch bis zum heutigen Freitag um 18 Uhr im jeweiligen Rathaus beantragt werden, bei plötzlicher, nachweislicher Erkrankung auch noch bis zum Wahltag 15 Uhr.

Von uw/-tv

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