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Markkleeberg Rettungsdrama am Zwenkauer See: Radler gestorben
Region Markkleeberg Rettungsdrama am Zwenkauer See: Radler gestorben
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11:46 18.08.2016
Bei dem Rettungseinsatz am Zwenkauer See standen die Einsatzkräfte vor verschlossener Schranke. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
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Zwenkau

Das Drama um den vor anderthalb Wochen verunfallten Radfahrer am Zwenkauer See und die mangels Schlüssel wegen der LMBV-Schranken zu späte Hilfe hat ein schlimmes Ende genommen. Wie die LVZ erst am Mittwoch von Angehörigen erfuhr, ist der 49-jährige Radfahrer am Abend nach dem Unfall im Krankenhaus Zwenkau verstorben. Polizei, Rettungsdienst, LMBV und Stadt hatten darüber geschwiegen.

Wie berichtet, war der Groitzscher auf dem Rundweg zwischen den Aussichtspunkten Zitzschen und Eythra zusammengebrochen. Der Rettungsdienst traf wegen der Schranken des Tagebausanierers erst nach einer halben Stunde auf geliehenen Rädern an, Ersthelfer versuchten, den Mann am Leben zu halten. Wie einer von ihnen mitteilte, sei der komplett ausgerüstete Rettungsdienst samt Notarzt auch erst eine Stunde nach dem Unglück eingetroffen. Ihnen war es gelungen, den Mann wiederzubeleben – wie sich zeigte, ohne dauernden Erfolg.

Der See ist seit über einem Jahr für die Benutzung freigegeben. Üblicherweise erhält der Rettungsdienst die nötigen Schlüssel – nur nicht in Zwenkau. Am Dienstag, gut eine Woche nach dem dramatischen Notfall, hatte das DRK noch immer keine Schlüssel.

Von -tv

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Von wegen es wird schnell gehen: Gut eine Woche nach dem dramatischen Notfall am Zwenkauer See hat der DRK-Rettungsdienst noch immer keine Schlüssel für die LMBV-Schranken.

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