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Markkleeberg Rhea und Ingo bringen den Spaß auf den Rundweg
Region Markkleeberg Rhea und Ingo bringen den Spaß auf den Rundweg
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14:08 19.05.2015
Sportlich steppend oder klassisch mit Gratis-Hut: Rhea Nentwich und Ingo Kurs auf zwei ihrer spaßigen Leihgeräte. Quelle: Jörg ter Vehn

Rhea Nentwich und Ingo Kurs haben den sportlichen Spaß an den See-Rundweg gebracht.

Angefangen habe es eigentlich mit einem Elektrorad, erinnert sich die 48-Jährige. Das habe ihr Partner bei seinen Eltern gesehen, sich über die Bequemlichkeit gefreut, mit dem Kauf geliebäugelt. So weit sei es noch lange nicht, habe sie sich gedacht. "Zu Weihnachten habe ich ihm dann einen Roller geschenkt", erinnert sie sich. Aus dem Spaß und den Touren um den Kulkwitzer See wuchs einen Geschäftsidee, als immer mehr nach den Geräten fragten.

"Von Anfang an war klar, dass es nur am Cospudener See stattfinden kann", erzählt die Geschäftsfrau. Denn hier gebe es zwar alles für Spaß und Sport auf dem Wasser, aber nur wenig für den Spaß drumherum. "Dabei gibt es hier den tollen asphaltierten Rundweg ohne große Steigungen - einfach ideal", sagten sie sich.

Bei verschiedensten Herstellern rund um die Welt fragten sie an, beschafften neben inzwischen 40 Rollern auch Liegeräder, Dreiräder, Hochräder, Scooter mit Wippe oder die Stepper mit Dreigangschaltung. Daneben gibt's die bekannten Inliner, aber auch Wakeboards und Longboards, auf Wunsch auch mit Rucksack und mit den nötigen Protektoren gratis dazu. Für 150 Kunden hätten sie inzwischen Ausrüstung, sagen die beiden stolz. Selbst Crosstrainer mit Vorwärtsbewegung fanden die Sportbegeisterten und holten die Geräte an den Pier 1. "Aber damit zu fahren ist sehr anstrengend", erzählt Rhea Nentwich.

Seit rund zwei Monaten seien sie nun am Cospudener See. "Und es läuft gut", erzählt Partner Ingo Kurs. Gerade bei Junggesellenabschieden, Hochzeiten oder Kindergeburtstagen stünden ihre Pferde hoch im Kurs, zum Kindertag sei davon natürlich keines mehr "im Stall" gewesen. Den jetzigen Anhänger für die Geräte würden sie am liebsten zum nächsten Jahr schon umwandeln in einen festen Container. "Natürlich mit Holz verkleidet, passend zur Bebauung im Hafen", sagt Rhea Nentwich. Die Gespräche mit Pier 1 dazu liefen.

Inzwischen haben sich ihre Aktiv-Mobile herumgesprochen. Immer mehr Schulen und Vereine kämen vorbei, nutzten das Angebot. Denn während alle Fahrzeuge im Verleih pro Stunde sonst zehn Euro kosten, dürfen Verein und Schulen damit zwei Stunden unterwegs sein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.06.2014
Jörg ter Vehn

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