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Markkleeberg Richtfest für die neue Kita in Gaschwitz
Region Markkleeberg Richtfest für die neue Kita in Gaschwitz
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07:00 19.05.2016
Die nächste Kita für Markkleeberger Familien: WBG-Chef Philipp Staude schlug am Mittwoch symbolisch den Nagel ins Holz. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

Richtfest für die neue Kita in der Hauptstraße 284 in Gaschwitz: Die Gästeschar war am Mittwochmittag groß. Neben dem Markkleeberger Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD), Bürgermeisterin Jana Thomas, Landtagsmitglied Oliver Fritzsche (CDU) und Stadträten waren auch Vertreter des Jugendamtes und des künftigen Trägers, der Volkssolidarität, vor Ort.

Bauherr Philipp Staude, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (WBG), stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Die Kita ist der erste reine Neubau seit 20 Jahren für die WBG. Unser Geschäft sind sonst fast ausschließlich Sanierungen. Und dann ist es nicht irgendein Haus, sondern eine Kindereinrichtung mit 132 Plätzen die die soziale Infrastruktur Markkleebergs weiter verbessert“, erklärte er.

Vor 20 Jahren habe die Stadt mangels geeigneter Gebäude und Kinder Kitas schließen müssen. „Jetzt müssen wir schnell zusätzliche Plätze schaffen, weil der Bedarf trotz massiver Bautätigkeit noch immer nicht gedeckt ist“, sagte Staude. Die Idee für den halbprivaten Kita-Bau durch die WBG sei genau aus diesem Grund im Frühjahr 2015 im Rathaus geboren worden, erzählte der ehemalige Bürgermeister, für den die Gaschwitzer Kita auch das letzte Projekt als WBG-Geschäftsführer ist.

Mit der Stadtbild-Projekt GmbH habe die WBG einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, betonte Staude. „Wir haben schnell Bande geschlossen und faire Gespräche geführt. Bislang läuft alles wie geplant, auch dank des Planungsbüros Stamm.“

Dass das Baufeld knapp bemessen ist und Probleme mit den Nachbarn fast unausweichlich sind, war allen Beteiligten von vornherein klar. Staude entschuldigte sich denn gestern auch für Unannehmlichkeiten während des Baus. „Es wäre besser gewesen, wenn ich gleich auf Sie zugekommen wäre. Dann hätten wir Meinungsverschiedenheiten frühzeitig ausräumen können. Das tut mir leid. Ich hoffe auf eine gute Nachbarschaft“, meinte er zu einem schmunzelnden Mann. Indes der Zeitplan ist sportlich, schon Ende des Jahres soll die Kita fertig sein.

Von Ulrike Witt

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