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Richtkranz über dem Sportbad am Markkleeberger Bahnhof

Sportbad Richtkranz über dem Sportbad am Markkleeberger Bahnhof

Beim Richtfest fürs neue Markkleeberger Sportbad am Bahnhof herrschte am Dienstagnachmittag ein Andrang als wenn es die Eröffnung wäre. Stadträte, interessierte Bürger und künftige Mieter, wie die AOK und einen großen Markkleeberger Bäcker – alle wollten dabei sein.

Richtfest fürs Sportbad Markkleeberg: Oberbürgermeister Karsten Schütze (rechts) und Polier Heiko Seuke stehen auf dem Gerüst.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Beim Richtfest fürs neue Sportbad am Bahnhof herrschte am Dienstagnachmittag ein Andrang, als wenn es die Eröffnung wäre. Stadträte, interessierte Bürger und künftige Mieter wie die AOK und ein großer Markkleeberger Bäcker – alle wollten dabei sein.

„Es ist kaum zu glauben, vor nicht einmal einem halben Jahr haben wir hier Grundsteinlegung gefeiert“, erinnerte Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Vor knapp zwei Jahren hatte er vom damaligen Innenstaatssekretär Michael Wilhelm im Bahnhof den Fördermittelbescheid über 2,3 Millionen Euro erhalten. Bis zum Baubeginn dauerte es dann länger als erwartet. Das hohe Grundwasser machte Umplanungen und einen zweiten Bauantrag erforderlich.

„Das Sportbad ist mit über sieben Millionen Euro aktuell das größte Neubauvorhaben in Markkleeberg. Und der Zeitplan sehr ehrgeizig: Wir wollen Ende 2016 eröffnen“, sagte der Rathauschef. Er habe Hochachtung vor den Bauleuten, die im Sommer bei Affenhitze gearbeitet hätten, sich jetzt auf Kälte einstellen müssten. „Wir sind froh über jeden Tag ohne Schnee und Frost, damit wir den Bauplan halten können“, so Schütze.

Bislang gebe es nur wenige Tage Bauverzug. „Allerdings sieht die Situation beim Bahnhofsumbau anders aus“, räumte er ein. Bauamtsleiter Klaus Hartig hatte vergangene Woche dem Stadtrat berichtet, dass der Zustand des Gebäudes „viel schlechter als erwartet“ sei. So wurden verkohlte Fensterstürze gefunden. Gestern erklärte Schütze, dass zusätzlich ein Teil der Dielung ausgetauscht und neuer Fassadenputz aufgebracht werden müsse. Mit entsprechenden Mehrkosten.

Der Sportbad-Neubau schreitet derweil voran. Das Flachdach ist drauf, wenn auch noch nicht geschlossen. Vor Weihnachten soll die noch fehlende Lichtkuppel geliefert werden. Anfang Januar würden die Fassadenteile, Fenster und Türen folgen, damit der Innenausbau starten kann. Wer am Dienstag einen Blick ins Innere wagte, konnte die verpackten Edelstahlwände fürs Becken erahnen. „Insgesamt werden 38 Lose für Sportbad und Bahnhof vergeben. Das bedeutet für die Stadt und die Ausschüsse richtig viel Arbeit“, betonte Schütze.

Wie sehr die Markkleeberger auf ihr Sportbad warten, zeigte eine ältere Frau. „Wo kann ich hier Wasserzeiten anmelden?“, fragte sie. Nur deswegen sei sie zum Richtfest gekommen. So weit ist es indes noch nicht. „Erst muss das Betreiberkonzept stehen. Wir arbeiten daran, aber es muss auch noch durch die Ausschüsse“, so Hartig. Klar sei, dass Schulschwimmen Priorität haben werde. Aber auch die Vereine stehen schon Schlange und die Bürger sowieso. Schütze lud alle zur Eröffnung ein: „Wenn alles klappt im November 2016 – dann mit Badesachen.“

Von Ulrike Witt

Markkleeberg Bahnhof 51.279029 12.372615
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