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Markkleeberg Riesen-Dino an der A38 bei Leipzig lernt fliegen – weil er zu nah an der Autobahn stand
Region Markkleeberg Riesen-Dino an der A38 bei Leipzig lernt fliegen – weil er zu nah an der Autobahn stand
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08:12 18.10.2016
Per Kran wird der Dinosaurier im Bergbau-Technik-Park umgesetzt. Quelle: André Kempner

Etliche Park-Besucher staunten nicht schlecht, als der zwei Tonnen schwere Koloss am Kran in die Höhe gehoben und im Park an andere Stelle gesetzt wurde. Nötig geworden war der Umzug des etwa 30 Meter langen Urzeitriesen, weil er zu dicht an der Autobahn A 38 stand und dadurch offenbar Autofahrer ablenkte.

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 "Wir haben die Auflage bekommen, ihn dort wegzustellen", erklärte Antje Winter von der gleichnamigen Agentur, die die Ausstellung der Giganten nach Großpösna geholt hat. Für die Aktion war der Leiter für den Auf- und Abbau des veranstaltenden Unternehmens Wonderworld-Entertainment extra aus Rimini angereist, wo derzeit eine weitere Dinosaurier-Ausstellung entsteht. Dass Reinhold Klopf persönlich kommen musste, ist der Herausforderung geschuldet, das Tier im Ganzen umzusetzen. Zwar sollte ursprünglich der Körper des Diplodocus von den Beinen getrennt werden, um ihn leichter transportieren zu können, doch eine verhakte Schraube machte diesen Plan zunichte. Also musste der Riese samt Beinen und Erdplatte fliegen.

 "Schwierig ist es, den Koloss bei dem Wind in der Balance zu halten", erklärte Klopf. Deshalb sei es nötig, dass Mitarbeiter den Hals mit Seilen halten. Dennoch wankte der Diplodocus recht bedrohlich hin und her, bis er an seinem neuen Standort ankam. Immerhin musste er rund 50 Meter am Haken hängen. Nun steht er neben dem Absetzer, und die Besucher können unter seinem Schwanz hindurch den Pfad durch den Park passieren.

 Wegen des großen Besucherandrangs ist die Ausstellung übrigens verlängert worden. Geöffnet ist sie nun bis zum 30. November, ab 1. November allerdings täglich nur noch bis 17 Uhr. "Die Kombination aus Dinos und Bergbau übt anscheinend eine riesige Faszination aus. Denn sowohl die Kinder als auch Eltern und Großeltern kommen auf ihre Kosten", so Winter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.10.2014

Julia Tonne

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