Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markkleeberg Riesengaudi beim Cross de Luxe am Markkleeberger See
Region Markkleeberg Riesengaudi beim Cross de Luxe am Markkleeberger See
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 30.09.2015
Anzeige

2000 unerschrockene Abenteurer stellten sich am Sonnabend 25 spektakulären Hindernissen am Markkleeberger See.

 Vor sechs Jahren lockten die Sportfreunde Neuseenland mit ihrem ultimativen Geländelauf 300 Starter, heute sind es 2000 und es könnten noch mindestens Tausend mehr sein. Das Limit war schon im Juli erreicht, 100 Nachrücker auf der Warteliste hatten Glück. Die Parkplatzkapazitäten seien das Hauptproblem, so Henrik Wahlstadt, Chef der Sportfreunde. Die Strecke könnte sicher noch einige Teilnehmer mehr vertragen, die sich weder vor den Stromstößen im "Electric Garden" noch vor "Vollwaschgängen" , steilen Kletterpartien oder rasanten Abgängen fürchten.

 Die Mammut-Aufgabe wird dank 90 freiwilliger Helfer mit Bravour gemeistert. Pünktlich zum Startschuss von Oberbürgermeister Karsten Schütze, der die erste von vier Staffeln über acht und 16 Kilometer auf den Weg schickte, hat es aufgehört zu regnen. Optimale Bedingungen nicht nur für ambitionierte Ausdauersportler, um den Mix aus Matsch, Schweiß und Partystimmung, Ehrgeiz, Spaß und Teamgeist zu genießen.

 "Die sehen ja alle gleich aus", hört man immer wieder perplex von Familien und Fans, die ihre Lieben auf der Strecke oder im Ziel kaum erkennen. Aus dem letzten Schlammbad von Kopf bis Fuß krabbeln furchterregende Gestalten. "Ist das Männlein oder Weiblein?" frotzelt Moderator Roman Knoblauch. Das sühnt er auf dem Fuße, bei keinem anderen Job muss er so oft die Kleider wechseln, wird selten von so vielen Männern geherzt und geküsst.

 "Schwarz macht schlank und man sieht den Dreck nicht so", ulken Claudia, Annika, Jacqueline und Susanne. Die "Crazy Chicks" stehen in Diensten der Bundespolizei und sind "Wiederholungstäter." Ihr Plan: "Wir schieben uns gegenseitig die Berge rauf und laufen Hand in Hand ins Ziel." Respekt haben sie vor dem Horn mit 25 Prozent Steigung, aber hoch kommen sie auf jeden Fall. "Es gibt genügend Männerhände, die schieben", wissen die knackigen jungen Damen vom letzten Jahr.

 Strahlen unter dem Dreck bei denjenigen, die das Ziel erreicht haben. "Das ist alles super organisiert, der Team-Spirit ist atemberaubend, unterwegs hilft jeder jedem", schwärmt Lukas Breitbarth, "durch den Schlamm zu robben macht den meisten Spaß. Da werden Kindheitserinnerungen wach." Freundin Michelle Brecht schmeißt die Waschmaschine danach gerne an: "Er hat ja nicht seine besten Sachen an und ich bin schon stolz auf ihn." Die Finisher sind sich einig: "Nächstes Jahr wieder, das macht richtig Spaß."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.09.2015

Gislinde Redepenning

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Landrat Henry Graichen (CDU) war Freitag auf Antrittsbesuch bei Markkleeberger Unternehmen. Begleitet wurde der neue Mann an der Spitze des Landkreises Leipzig von Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) und Markus Schmidt von der Kreis- Wirtschaftsförderung

28.09.2015

Motorboote am Zwenkauer See sind nicht erwünscht. Wohl aber Windkrafträder. So lässt es zumindest der Rohentwurf des künftigen Regionalplanes für Westsachsen befürchten, der dort große Areale als Potenzialflächen ausweist. Kritiker geben Alarm, der zuständige Verband versucht zu beruhigen.

27.09.2015

Ferienhausboote, Hafen-Hotel, Schiffbarkeit: „Wie geht es weiter mit der Seenentwicklung?“ fragte am Dienstagabend eine gut besuchte Diskussionsrunde der Friedrich-Ebert-Stiftung im Lindensaal von Markkleeberg.

26.09.2015
Anzeige