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Markkleeberg Rittergutsfest in Großpösna: Schmucker Ortskern lädt zum Feiern
Region Markkleeberg Rittergutsfest in Großpösna: Schmucker Ortskern lädt zum Feiern
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18:06 29.08.2010
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Dabei gab es für die Vereine einen guten Grund zum Feiern: Das Rittergut mausert sich zum schmucken Treff der Großpösnaer.

Nach der Eröffnung des Bürger- und Vereinshauses 1998, des Standesamtes 2002, dem Einzug der Verwaltung ins Herrenhaus 2008 und im letzten Jahr schließlich der Sanierung des Garagentraktes ist jetzt auch der Innenhof fertig. Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch erinnerte an 15 Jahre Entwicklung, „die mit dem Kauf der Rittergutswiese 1995 begann“. Manche Hürde musste genommen werden. Zum Beispiel für die Bühne: Schon 2003 wurde nach einem Standort gesucht und ein Lärmgutachten in Auftrag gegeben. Den Startschuss gab letztlich die Ausrichtung des „LandTages“ vor zwei Jahren. Die Kultur- und Umweltstiftung der Leipziger Sparkasse unterstützte den Bühnenbau daraufhin mit 20 000 Euro. „Wir freuen uns, dass wir wie schon beim Kirchenprojekt Vineta oder beim Informationsterminal im Rittergut einen Beitrag zur Attraktivität des Landkreises leisten konnten“, betonte Stephan Seeger, geschäftsführender Vorstand der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse.

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Großpösna. Mal Sonne, mal Regen – der August gab sich am Samstag launisch. Ausgerechnet zum Rittergutsfest, dem Höhepunkt im Großpösnaer Veranstaltungskalender. Dabei gab es für die Vereine einen guten Grund zum Feiern: Das Rittergut mausert sich zum schmucken Treff der Großpösnaer.

Die jungen Talente der Musikschule „Ottmar Gerster“, aber auch die Kuhstall-Tänzerinnen, die Bühnenpremiere feierten, wussten eine weitere Neuerung zu schätzen – zwei Sonnensegel. Und das ganz gleich ob Klärchen strahlte oder Petrus weinte. Während die Modernisierung des Rittergutes mit Ortskernsanierungsmitteln finanziert wurde und wird – schließlich muss die Scheune noch in Angriff genommen werden –, hat die Gemeinde die Überdachung dem Konjunkturpaket II zu verdanken. „Ich hoffe, Sie freuen sich, dass Großpösna endlich einen Ortskern hat, der sich sehen lassen kann. Jetzt müssen wir nur noch ein bisschen mehr Leben reinbringen“, rief Lantzsch ihren Bürgern zu.

In eine unsichere Zukunft schaut derweil der Freundeskreis Botanischer Garten. Wie berichtet, hat der Betreiber der 1936 am Oberholz gegründeten Anlage, der Verein zur beruflichen Förderung von Frauen in Sachsen (VBFF), seinen Vertrag gekündigt. Wolfgang Teschner nutzte die Chance, auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen. Seine Botschaft: „Die Veranstaltungen des Freundeskreises finden statt. Der Botanische Garten wird gepflegt – auch wenn der VbFF seine Zelte packt.“ Optimistisch habe ihn das Gespräch mit Lantzsch gestimmt, die meinte, die Zeichen stünden nicht schlecht. „Es muss klappen. Wir wollen nächsten Sommer 75 Jahre Botanischer Garten und 20 Jahre Freundeskreis feiern“, warb Teschner um Hilfe.

Ulrike Witt

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