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Run auf Mietobjekte in Markkleeberg

Run auf Mietobjekte in Markkleeberg

Die Wohnungsbaugesellschaft Markkleeberg (WBG) ist ein Erfolgsmodell. "Uns geht es wirtschaftlich gut. Bei Benchmarks der sächsischen Wohnungswirtschaft sind wir immer vorn dran", sagt Geschäftsführer Philipp Staude im schmucken Firmendomizil am Bahnhof und fügt schmunzelnd hinzu: "Markkleeberg ist eben gefragt.

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Der Wohnblock Hauptstraße 78-80 wird für Familien saniert.

Quelle: André Kempner

Markkleeberg. Andere müssen ihren Mietern zur Wohnung einen Urlaub schenken, wir können die Nachfrage kaum decken."

Ein Beispiel ist der Wohnblock Hauptstraße 78 bis 80, der derzeit saniert und auf die Bedürfnisse von Familien mit mehreren Kindern zugeschnitten wird. "Wir haben den Grundriss so verändert, dass aus 32 kleineren Wohnungen in ursprünglich vier Eingängen 16 moderne Vier- und Fünfraum-Wohnungen in zwei Eingängen werden", erklärt WBG-Prokuristin Katja Hildebrandt. Bezugsfertig sollen sie im zweiten, spätestens dritten Quartal 2015 sein. Aber schon jetzt klingelt permanent das Telefon. "Zentral gelegene Wohnungen mit Gartenanteil werden uns förmlich aus der Hand gerissen. Wir haben schon eine Warteliste, erste Vermietungsgespräche wird es Ende des Jahres geben."

Gefragt sind auch die Wohnungen in der Hauptstraße in Großstädteln. Dort saniert die WBG zwei Wohnblöcke, 64 Einheiten mit Ein- bis Vierraum-Wohnungen,, und schafft mit einem dritten Block am Pleißendamm eine eingezäunte Wohnanlage mit Spielplatz und PKW-Stellflächen. "Vor der Instandsetzung standen hier 16 Wohnungen leer. Jetzt können wir uns vor Anfragen, insbesondere für die größeren Wohnungen, kaum retten", berichtet Hildebrandt.

Um die große Nachfrage zu decken, gibt es inzwischen "strategische Überlegungen", neu zu bauen. "Unser gesamter Wohnbestand, immerhin rund 2150 Wohnungen, ist nächstes Jahr durchsaniert. Bis auf kleinere Sachen, wie Balkonanbauten, kommt dann nichts mehr", sagt Staude. Vorstellbar sei ein Neubau vor allem in der Sonnesiedlung in Markkleeberg-West. Darüber werde der vergangene Woche vom Stadtrat neu gewählte Aufsichtsrat im nächsten halben Jahr entscheiden. Dies gelte auch für zwei Bestandsobjekte in Gaschwitz: das nördliche Torhaus, das die WBG erst erworben hat, und das Gemeindeamt, das mit dem sanierten Saal zwar sehr attraktiv, aber auch relativ kompliziert zu vermieten sei. "Seniorengerechtes Wohnen ist denkbar, ebenso der Verkauf. Anfragen von privaten Interessenten liegen uns vor", so Staude.

Das zweite Standbein der WBG ist seit Jahren die Verwaltung von Gewerbeeinheiten. 124 sind es derzeit. Über die Hälfte befindet sich im Gewerbepark Großstädteln, den die kommunale Tochter 2007 gekauft und seither fünf Millionen Euro in Abriss und Sanierung gesteckt hat. "Nächstes Jahr schließen wir das Projekt mit einer Punktlandung ab", erklärt Staude. Auf 11 200 Quadratmetern sind dann 72 Gewerbeeinheiten entstanden, die meisten Hallen und Büros an Handwerksbetriebe vermietet.

Rund 60 Firmen sind inzwischen in Großstädteln ansässig, darunter auch die Deutsche Post und die Awo. Letztere allerdings hat die Fläche in Erbbaupacht übernommen und ihre neue Behindertenwerkstatt darauf gebaut (die LVZ berichtete). "Das Konzept stimmt, die Rückflussquote ist ordentlich. Also für uns geht die Rechnung Gewerbepark betriebswirtschaftlich auf", sagt Geschäftsführer Staude zufrieden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.10.2014
Ulrike Witt

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