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SPD-Wahlkampfhilfe aus Düsseldorf

SPD-Wahlkampfhilfe aus Düsseldorf

Optimistisch gab sich die SPD am Dienstagabend im Strandcafé am Markkleeberger See. Spitzenkandidat Martin Dulig hatte seine Genossen zum Auftakt der heißen Phase des Landtagswahlkampfes ins Leipziger Neuseenland eingeladen.

Markkleeberg. Neben Dulig saß Hannelore Kraft, seit 2010 Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen.

"Wir haben viele Gemeinsamkeiten: allen voran das Thema Familie und Kinder. Und uns verbindet die direkte Art, auf Wähler zuzugehen", erklärte die 53-Jährige. Dulig habe sie auf dem Bundesparteitag im November in Leipzig überzeugt. Als der Landes- und Fraktionsvorsitzende im Dresdner Landtag im Juni im Rahmen seiner Deutschlandtour in Düsseldorf Station machte, habe sie ihm ihre Unterstützung zugesagt.

Seit Wochen tingelt Dulig schon mit seinem heimischen Küchentisch durch Sachsen, gestern begleitete ihn nun Kraft. "Die besten Gespräche werden immer am Küchentisch geführt. Aber keine Sorge, meine sechs Kinder müssen nicht vom Boden essen, wir haben zu Hause einen neuen Tisch", sagte der 40-jährige Moritzburger lachend.

Kraft, die mit der S-Bahn nach Markkleeberg gekommen war, berichtete von einer Dame, die ihr von DDR-Zeiten erzählt habe, als die Fensterbretter schwarz vom Kohlendreck gewesen seien. "Keiner konnte sich damals vorstellen, dass wir eine Tourismusregion werden", bestätigte Oberbürgermeister Karsten Schütze. Mit seiner Großpösnaer Amtskollegin Gabriela Lantzsch und Landtagskandidatin Petra Köpping berichtete er von der Entwicklung des Leipziger Neuseenlandes, von finanziellen und ökologischen Herausforderungen. "Wir haben auch viele Tagebauseen, deren Renaturierung liegt aber schon eine Weile zurück", sagte Kraft.

Auf die SPD-Bundesvize wartete noch eine Überraschung. Peter Binder von der Sozialdemokratischen Partei Österreichs richtete ihr Grüße vom Linzer Bürgermeister aus. Dieser kenne zwar die Ministerpräsidentin nicht, dafür ihre Mutter, die mit einer Seniorengruppe der Mülheimer SPD dieser Tage Oberösterreich besuchte. Binder will übrigens von der sächsischen SPD lernen. "Bei uns ist nächstes Jahr Wahl und wir stehen vor demselben Problem, wir wollen der konservativen Mehrheit bei relativ guten Wirtschaftsdaten Stimmen abnehmen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2014
Ulrike Witt

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