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SPD warnt vor Lärmbelastung durch Infrastrukturmaßnahmen

SPD warnt vor Lärmbelastung durch Infrastrukturmaßnahmen

Die CDU-Fraktion im Markkleeberger Stadtrat fordert ein Nachdenken über ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept für die Große Kreisstadt (die LVZ berichtete). In ähnliche Richtung geht das Ansinnen des SPD-Ortsverbandes, der sich jetzt ebenfalls zu Wort gemeldet hat.

Markkleeberg. „Die Brücke über den Agra-Park muss erneuert werden. Doch nicht nur das: Um dem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die Anbindung von A 38 und 72 gerecht zu werden, muss die B 2/95 verbreitert werden. In der Folge entsteht eine Hauptverkehrsader mitten durch eine Erholungslandschaft“, sagt Vorsitzender Karsten Schütze. Eine zunehmende Lärmbelastung sei damit programmiert. „Ganz hart kommt es für die Markkleeberger durch die mindestens vierjährigen Bauarbeiten an der Eisenbahnstrecke Leipzig-Hof und den Umleitungsverkehr über die Waldbahntrasse“, so der Stadtrat. Es sei mit Lärmemissionen in erheblichem Umfang zu rechnen. „Der Kampf um Minderung offenbart einen Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Schutz des Menschen. Priorität muss die Gesundheit der Anwohner haben“, erklärt Schütze. Insofern gelte es in erster Linie, Lösungen im Interesse der Bürger zu finden. „Wer für 900 Millionen Euro einen Eisenbahntunnel baut, sollte noch Geld übrig haben, um eine Alternative für die B 2/95 zu finanzieren. Das Mindeste ist aber eine umfängliche Variantenuntersuchung, die unter Berücksichtigung von Verkehrsprognosen über ein Planfeststellungsverfahren läuft“, so Schütze.

Mitte November hatte der Leiter des Straßenbauamtes Leipzig, Rainer Förster, erklärt, dass aufgrund des schlechtes Zustandes der 357 Meter langen Agra-Brücke grundsätzliche Planungen anstünden. Prüfer stuften das Bauwerk vorab als nicht sanierungsfähig ein. Die Stadt Markkleeberg hofft seither auf ein Planfeststellungsverfahren, bei dem die Verwaltung gehört werden müsste. Wie Schütze informierte, werden im März Vertreter des Bundesumweltamtes bei einer öffentlichen Veranstaltung über die schädigende Wirkung von Verkehrslärm aufklären.

Ulrike Witt

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