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Markkleeberg Salto rückwärts in die Zukunft
Region Markkleeberg Salto rückwärts in die Zukunft
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22:26 30.05.2010
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Markkleeberg

Mit der Bewirtschaftung einer Haushaltsstelle in Höhe von 512 000 Euro hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Maßnahme gegeben. Allerdings unter einer Bedingung: Die Sächsische Aufbaubank (SAB) muss entsprechende Fördermittel bereitstellen.

Seit Jahren wird um das Projekt gerungen (die LVZ berichtete). Insbesondere der Turnverein Markkleeberg von 1871, der das Objekt intensiv für den Trainingsbetrieb nutzt, forderte vehement die Sanierung beziehungsweise den Ausbau der um 1970 errichteten Halle. Im vergangenen Jahr wurde das Vorhaben - „Abriss und Neubau sowie Sanierung des Sozialtraktes" - im Zuge des Konjunkturpaketes II für 2010 eingeplant. Beleg ist auch die im Dezember 2009 erteilte Baugenehmigung. Eine Absage der SAB im Rahmen der Sportförderung bedeutete allerdings das Aus. Vorerst: Denn bei der Prüfung des Stadtsanierungsprogrammes ergab sich die Option, nicht verbrauchte Mittel kurzfristig umzulenken. Das erläuterte Bürgermeister Philipp Staude. Knapp 60 Prozent Förderung wären so möglich. „Wir müssen jetzt schnell reagieren. Alles andere hieße Geld verfallen zu lassen", warb er eindringlich.

Aufgrund des maroden Zustandes der Turnhalle soll diese komplett abgebrochen und speziell „für Turnen, Gymnastik, kleine Spiele und Sportgelegenheiten" aufgebaut werden. Der angrenzende Sozialtrakt mit zwei separaten Umkleide-, Dusch- und Sanitärbereichen werde umfassend und barrierefrei saniert, heißt es in der Beschlussvorlage. Zudem soll ein Vereinszimmer integriert werden.

Zeitlich würde die nun angestrebte Lösung ideal passen. Schließlich grenzt die Turnhalle an den Schulkomplex Markkleeberg-West, dessen Pausenhof- und Freiflächengestaltung parallel zum Neu- und Ausbau der Mittelschule im Sommer 2011 abgeschlossen werden soll. Bereits im vergangenen Jahr erhielt die benachbarte Grundschule ein modernes Spiel- und Sportareal unter freiem Himmel.

Sollte die SAB ihre Zustimmung in den nächsten zwei Wochen erteilen, könnten schon im September die Abbrucharbeiten beginnen, kündigte Staude an.

Ulrike Witt

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