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Markkleeberg „Samenkorn“ wird zum Kindergarten ausgebaut
Region Markkleeberg „Samenkorn“ wird zum Kindergarten ausgebaut
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07:00 26.10.2016
Die Diakonie-Kinderkrippe „Samenkorn“ soll bis August 2017 zum Kindergarten ausgebaut werden. Quelle: André Kempner
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Grosspösna

Die Gemeinde braucht mehr Platz für Kinder. Damit die lange geplante Erweiterung der Krippe „Samenkorn“ der Diakonie im Mühlweg am Oberholz zum Kindergarten termingerecht beginnen kann (die LVZ berichtete), gaben die Gemeinderäte am Montagabend grünes Licht für die Übernahme einer Bürgschaft.

Für den Umbau stehen bei der Sächsischen Aufbaubank beantragte Fördergelder von rund 325 000 Euro aus. Ohne den positiven Bescheid, der Ende Januar erwartet wird, will die Diakonie jedoch nicht mit den Umbauarbeiten beginnen.

Damit die Arbeiten fristgerecht fertig werden, müssten die Ausschreibungen bei einer gesicherten Finanzierung im November erfolgen, so Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos). Die Gemeinde übernimmt nun die Bürgschaft, um den drohenden Bauverzug von einem Vierteljahr zu vermeiden. Denn dass der Fördermittelbescheid kommt, ist für Lantzsch sicher: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir auch nur den Hauch eines Risikos eingehen. Ich bin optimistisch, am 1. August 2017 wird die Kita eröffnet.“

Die Tage des Analogfunks sind bei den Floriansjüngern gezählt. Die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Großpösna werden nach einem mit den Kameraden erarbeiteten Konzept für 17 500 Euro auf Digitalfunk umgerüstet. Fördermittel in Höhe von 15 300 Euro wurden bewilligt.

Die kommunale Dorf- und Seenentwicklungsgesellschaft betreibt seit August den Parkplatz am Aussichtspunkt Rödgener Straße in Störmthal. Die ersten Erfahrungen mit ungewollten Hinterlassenschaften der Besucher zeigen, dass eine Toilette dringend benötigt wird. Im Bebauungsplan ist diese vorgesehen.

Geplant sei 2017 die Errichtung einer Trockentoilette, die keine separaten Anschlüsse benötige, für rund 15 000 Euro, so Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Die Anlage könne zu 70 Prozent über Leader-Fördermittel für touristische Infrastruktur finanziert werden, diese müssten zum November beantragt werden. Die Gemeinderäte sagten einstimmig Ja.

Das Aufstellen von deutlich günstigeren Dixi-Toiletten wurde diskutiert, wegen der üblen Geruchsbelästigung im Sommer aber schnell wieder verworfen. Strobel stellte zwei mögliche Varianten vor. Über Folgekosten und Aufwendungen für die Reinigung will er sich kundig machen und den Gemeinderat informieren. „Wir wollen erst mal keine Gebühren nehmen“, betonte Lantzsch. Es wäre schön, wenn das funktioniere.

Auch der „Alte Aussichtspunkt“ südlich von Störmthal soll auf einstimmigen Wunsch verschönert werden. 30 000 Euro, zu 70 Prozent über Leader und zu 30 Prozent aus privaten Zuwendungen finanziert, wurden dafür genehmigt.

Von Gislinde Redepenning

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