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Sanierung benötigt alles in allem elf Jahre

Sanierung benötigt alles in allem elf Jahre

Großpösna. Was lange währt, wird irgendwann Teich. Alles in allem rund elf Jahre benötigte die Gemeinde Großpösna, um ihre beiden Teiche im Ort dauerhaft sanieren zu können.

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Detlef Richter und Gabriela Lantzsch am sanierten Brauteich, der zur Freude auch des Schwans schon wieder vollläuft.

Quelle: André Kempner

Denn nur mit der Schlamm-Entsorgung sei es nicht getan gewesen, erinnerte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos).

Selbst der Schwan ist zurück auf seinem Teich, freuten sich Lantzsch und Bauamtschef Detlef Richter gestern über die nahezu abgeschlossene Sanierung. 6165 Tonnen Sediment seien aus beiden Teichen herausgeholt worden, rund 400 Lastwagen fuhren die Ablagerungen im Oktober und November auf die Deponie. Rund 40 000 Euro zahlte die Kommune dafür. Den größeren Rest übernahm das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, das die Renaturierung als Ausgleich für Eingriffe beim Bau der A 38 vornahm.

Mit der Anmeldung der Maßnahme beim Autobahnamt begann 2002 auch das Vorhaben. Um Brau- und Hellerteich, die zuletzt keine natürlichen Zuflüsse mehr hatten und zeitweise verlandet waren, dauerhaft sanieren zu können, musste die Misch- und Schmutzwasserentsorgung der Umgegend neu geordnet werden. Beim Umbau des Rittergutes zum Gemeindeamt sei 2006 bereits ein neuer Schmutzwasserkanal von der Hauptstraße durchs Rittergut bis zum Anschluss "Hinter den Gärten" gebaut worden, erklärte Lantzsch. Es folgten Investitionen in die Oberflächenentwässerung Richtung Pösgraben und Hellerteich. 2011/2012 schließlich wurde die bisherige Mischwasserentsorgung von Bauhof und Schulgebäude entflochten. Parallel wurde ein neuer Regenwasserkanal entlang der Hauptstraße mit einem Einlaufbauwerk in den Brauteich errichtet, der frühere Mischwasserkanal zum Schmutzwasserkanal gemacht und entsprechend ins System eingebunden.

Ende 2012 konnte dadurch auch die bisherige Pumpstation, die das Mischwasser der Hauptstraßenanlieger aufnahm und in den Sammler über den Hügel drückte, abgestellt werden. Seitdem läuft das Schmutzwasser per normalem Gefälle Richtung "Hinter den Gärten" und das Regenwasser führt zum Brau- und von dort in den kleineren Hellerteich. Als Extra entstand dort noch eine Löschwasserentnahmestelle für das Rittergut.

"Wir haben dadurch eine ökologische und nachhaltige Lösung für die Entwässerung geschaffen, ohne hohe Betriebskosten", freute sich Lantzsch. In die Teiche komme jetzt nur das Regenwasser der Hauptstraße und der angrenzenden Grundstücke. Überschüssiges Wasser fließe in den Pösgraben ab.

Als Tüpfelchen auf dem "I" soll nun noch die angrenzende Teichstraße saniert werden. Der Gemeinderat fasste dazu bereits den Beschluss, die Gemeinde warte aber noch auf die Fördermittelzusage, so Lantzsch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.02.2014
Jörg ter Vehn

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