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Markkleeberg Schluss mit freundlichen Hinweisen - Falschparker werden jetzt abgestraft
Region Markkleeberg Schluss mit freundlichen Hinweisen - Falschparker werden jetzt abgestraft
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14:22 19.05.2015
Schnell eingerichtet: der Parkplatz am Nordende der Halbinsel. Quelle: Andre Kempner

Seit der Seeeröffnung komme es bei schönem Wetter zeitweise zu chaotischen Zuständen auf den Wegen zur Magdeborner Halbinsel, berichtete gestern Hauptamtsleiter Daniel Strobel. Radwege seien zugeparkt, die Felder voll- und Kreuzungen zugestellt worden, "Busse mit Gästen für die Vineta kamen teils nicht mehr durch", sagte er.

In den vergangen sechs Wochen seien von der Gemeinde jedoch nur freundliche Ermahnungen hinter die Windschutzscheiben gesteckt worden. Auf denen stand auch zu lesen, dass die Gemeinde das Problem durchaus ernst nimmt. "Wir haben uns die Situation angesehen, die Lieblingsbadestellen herausgefunden, mit den Betreibern der Angebote am See gesprochen und darauf Parkflächen ausgewiesen", erklärte Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos).

So gebe es ausgeschildert nunmehr zusammen rund 250 kommunale Stellflächen auf einer befestigten Fläche, die sonst auch für die Highfield-Bühnen genutzt wird, und nahe der Halbinsel-Spitze. Letztere werde an den Wochenenden mit einem Parkplatzwärter versehen, in der Woche könne dort das Parkticket per Telefon und SMS-Service geordert werden, so Strobel. "Das funktioniert gut. Man bekommt sogar eine Erinnerung aufs Handy und kann sofort verlängern, falls die Zeit abläuft", erläutert er.

Neben den kommunalen Flächen hielten auch die Firmen am See eigene Stellflächen bereit, so Strobel. Bei Lagovida gibt es - wie berichtet - rund 200, plus einen etwa gleichgroßen Überlaufparkplatz oberhalb des Ferienresorts. Beim Krystallpalast mit dem Vineta-Ableger sind es gut 40, die für Besucher bereit stehen.

"Wir begrüßen unsere Gäste am See", meinte Lantzsch. Sie seien ausdrücklich gern gesehen. Es sei auch Sorge getragen, dass genügend Stellflächen für alle Autofahrer bereitstünden, meinte sie. Niemand müsse in der Natur parken, oder verbotenerweise Wege zustellen. "Diese werden doch auch für die Rettungsfahrzeuge benötigt", bittet sie alle Autofahrer um Rücksicht.

Andere Orte haben das Bitten längst aufgegeben, strafen nur noch ab. So am Wochenende rund ums Pappbootrennen am Markkleeberger See, wo die legalen Stellflächen auch deutlich teurer waren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.08.2014
Jörg ter Vehn

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