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Schulleiterin Annett Zimmermann: „Ich bin heute einfach nur glücklich“

Übergabe Schulkomplex Schulleiterin Annett Zimmermann: „Ich bin heute einfach nur glücklich“

Mit einer Feierstunde hat die Stadt Markkleeberg gestern den modernen Grundschulkomplex in Großstädteln übergeben. In 16 Monaten Bauzeit wurden zwischen November 2014 und Februar 2016 ein zweigeschossiger Neubau errichtet und der denkmalgeschützte Altbau saniert. Das Besondere bei dem Projekt: Die Kosten liegen unter den veranschlagten 3,9 Millionen Euro.

Viel Platz zum Lernen und Spielen: OBM Karsten Schütze (Mitte), Annett Zimmermann und Gäste Gäste freuen sich mit den Kindern über den neuen Schulkomplex.

Quelle: Ulrike Witt

Markkleeberg. Mit einer Feierstunde hat die Stadt Markkleeberg gestern den modernen Grundschulkomplex in Großstädteln übergeben. In 16 Monaten Bauzeit wurden zwischen November 2014 und Februar 2016 ein zweigeschossiger Neubau errichtet und der denkmalgeschützte Altbau saniert. Das Besondere bei dem Projekt: Die Kosten liegen unter den veranschlagten 3,9 Millionen Euro.

„Für einen Oberbürgermeister sind das die schönsten Tage“, gestand Karsten Schütze (SPD) den zahlreichen Gästen, darunter Stadträte, ehemalige Lehrer und Schüler sowie Christiane Zichel von der Sächsischen Bildungsagentur. Nun seien alle Schulen in Markkleeberg saniert. „Das kann nicht jede Stadt sagen“, betonte er. Schulleiterin Annett Zimmermann strahlte: „Ich bin heute einfach nur glücklich, aber, wie wir alle, auch geschafft vom Umzug aus dem Interim.“ Die 175 Grundschüler hätten den neuen Schulkomplex begeistert erobert. „Fast alle unsere Wünsche sind in Erfüllung gegangen“, versicherte sie.

Die Raumstruktur wurde im Altbau weitgehend erhalten, statt Klassenräumen sind hier nun Gemeinschaftsräume, Mehrzweckbereiche, ein Werkraum, der Lehrerbereich, die Bibliothek, das Computerkabinett, Speise- und Technikräume untergebracht. Im Neubau mit begrüntem Flachdach und großen Fenstern haben acht Klassenzimmer, zwei Gruppenräume, Sanitär- und Abstellräume Platz gefunden. Verbindendes Element zwischen Alt– und Neubau ist ein Aufzug, der Schulkomplex Großstädteln damit barrierefrei.

Ein Novum sei die Pellethauptheizung, so der Oberbürgermeister. „Damit werden wir uns für das Umweltsiegel Blauer Engel bewerben“, kündigte er an. In Summe biete die Grundschule Großstädteln jetzt optimale Lern- und Lehrbedingungen. Die ist jetzt für insgesamt 224 Schüler und acht Klassen ausgelegt „Wir mussten wirklich lange auf den Ausbau unserer Schule warten, aber jetzt ist alles toll, selbst die Toiletten“, sagte Zimmermann schmunzelnd.

Die denkmalgerechte Sanierung des Altbaus von 1895 sei erwartungsgemäß eine Herausforderung gewesen, deshalb von Anfang an ein Kostenaufschlag von 15 Prozent eingeplant worden, erklärte Schütze den Gästen. Dass die Kosten dennoch unter den veranschlagten 3,9 Millionen Euro bleiben werden, sei sehr erfreulich. „Noch stehen zwar abschließende Arbeiten in Höhe von rund 250 000 Euro aus, sind Schlussrechnungen offen. Aber bei aktuell rund 3,3 Millionen Euro Gesamtausgaben geht nichts mehr schief“, sagte Schütze. Er dankte dem Freistaat und der Sächsischen Aufbaubank, die die Baumaßnahmen mit 1,6 Millionen Euro gefördert haben.

Nach der Feierstunde im Musikzimmer, die von Dritt- und Viertklässlern mitgestaltet wurde, konnten die Gäste auf Entdeckungstour gehen. Der Oberbürgermeister fühlte sich als ehemaliger Lehrer in den freundlichen Klassenzimmern im Neubau sichtlich wohl, nahm vor staunenden Schülern ganz selbstverständlich vorn Platz. Andere schauten sich in der Bibliothek und im Computerkabinett um. „Super, schön“, so die Kommentare.

Der zehnjährige Konstantin und sein ein Jahr jüngerer Freund Franz verrieten: „Die neue Schule ist cool. Das allerbeste ist aber der Hof.“ Damit sich die Kinder dort ordentlich austoben können, gab es von Schütze zum Einzug noch Softbälle und Tischtenniskellen und für die gute Seele der Schule, Hausmeister Thomas Voigt, von Zimmermann ein dickes Lob.

Von Ulrike Witt

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