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Markkleeberg Schwarzes Band führt schon um Störmthal
Region Markkleeberg Schwarzes Band führt schon um Störmthal
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14:26 19.05.2015
Die oberste Schicht wird auf die Umgehungsstraße Störmthal aufgebracht. Ob es beim Übergabetermin Ende 2014 bleibt, war gestern nicht zu erfahren. Quelle: Jörg terVehn

Wann die Straße ganz fertig wird, war gestern nicht vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zu erfahren. Die zuständigen Mitarbeiter seien nicht greifbar, hieß es.

Großpösnas Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch (parteilos) ging gestern vom bisher gekannten Zeitplan aus. Darin wird eine Fertigstellung für "Ende 2014" angekündigt. Es fehlten ja noch eine Reihe von Anschlüssen der Straße an das Netz, erklärte sie. Sie freue sich dennoch über die Straße. "Wir haben schließlich auch lange genug darauf gewartet", so Lantzsch. Bekanntlich verzögerte sich der Bau nach verschärften Naturschutzauflagen, die auch bei der Planung der S46 durch die Weinteichsenke in Markkleeberg-Ost ans Licht traten, um mehrere Jahre. Ein Großteil der Umweltgutachten wurde neu erstellt. Ergebnis: Am so genannten Schlumperbach in Störmthal werden unter anderem vier Meter hohe Fledermausschutzwände errichtet, um ein gefahrloses Queren der Trasse für die Tiere zu ermöglichen.

Wie berichtet, wird die Umgehungsstraße vom Knoten der S 242/S43/K7923 gleich hinter der Autobahnabfahrt Leipzig-Südost/Großpösna die Staatsstraße 242 auf einer Länge von 3335 Metern östlich um den Ort herum führen. In Höhe der Einmündung der jetzigen Gemeindestraße nach Oelzschau südlich von Störmthal kehrt die neue Straße auf die dort bereits ausgebaute Staatsstraße zurück, führt weiter um Dreiskau-Muckern herum nach Espenhain und zur B95.

Drei Brückenbauwerke entstehen, Zwei von ihnene seien noch nicht ganz fertig, hieß es gestern. Das sei aber vom Zeitplan bekannt, stelle kein Problem dar. Insgesamt rund neun Millionen Euro werden rund um Störmthal verbaut. -tv

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2014
Jörg ter Vehn

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